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Größere Extreme Pro: Sandisk erreicht ein halbes TByte auf einer SD-Karte

Ifa 2014
Speicherhersteller Sandisk ist es gelungen, auf einer normalgroßen SD-Karte 512 GByte Speicherkapazität unterzubringen. Für SD-Karten gibt es nur noch zwei Generationen, bevor der SDXC-Standard nicht mehr ausreicht.
/ Andreas Sebayang
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Sandisk erreicht neue Speichergröße auf SD-Karten. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Sandisk erreicht neue Speichergröße auf SD-Karten. Bild: Andreas Sebayang/Golem.de

Auf der Größe einer SD-Karte ist mittlerweile ein halbes TByte Speicherkapazität möglich: Diese Karte von Sandisk setzt auf den SDXC-Standard, der anscheinend nicht mehr lange ausreicht. SDXC-Karten sind seit der Überschreitung von 32 GByte (SDHC) notwendig und ermöglichen theoretisch bis zu 2 TByte Speicherkapazität. Bei einer Verdoppelung der Speicherkapazität je Generation sind nur noch zwei Vorstellungen neuer Karten möglich, dann ist der Standard ausgereizt.

Technisch ändert sich bis auf die Kapazität wenig bei der Pro-Serie. Die Datenraten bleiben bei 95 MByte/s lesend und 90 MByte/s schreibend. Eines der Logos ändert sich aber: Statt U1 werden die Karten das U3-Logo tragen, auch die mit geringeren Kapazitäten. Damit garantiert Sandisk Datenraten, die etwa für 4K-Aufnahmen notwendig sind. Die Extreme-Pro-Karten sind aber ohnehin schneller als das, was U3 verlangt (30 MByte/s schreibend).

Auch die deutlich langsameren Extreme-Karten werden das U3-Logo tragen. Sandisk beschleunigt sie aber von 45 auf 60 MByte/s (lesend).

Sandisk erwähnte, dass ihre 512-MByte-SD-Karte 2003 vorgestellt worden war. Die neue SD-Karte mit dem G statt dem M vor dem Byte wird recht teuer werden: 799 US-Dollar seien geplant, so Sandisk. Die ersten Karten sollen sofort verfügbar sein und im Laufe des Oktobers soll eine breitere Streuung möglich werden. Aufgrund des Preises werden aber ohnehin nur sehr wenige zu der Karte greifen.


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