Abo
  • IT-Karriere:

Größere Extreme Pro: Sandisk erreicht ein halbes TByte auf einer SD-Karte

Speicherhersteller Sandisk ist es gelungen, auf einer normalgroßen SD-Karte 512 GByte Speicherkapazität unterzubringen. Für SD-Karten gibt es nur noch zwei Generationen, bevor der SDXC-Standard nicht mehr ausreicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Sandisk erreicht neue Speichergröße auf SD-Karten.
Sandisk erreicht neue Speichergröße auf SD-Karten. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Auf der Größe einer SD-Karte ist mittlerweile ein halbes TByte Speicherkapazität möglich: Diese Karte von Sandisk setzt auf den SDXC-Standard, der anscheinend nicht mehr lange ausreicht. SDXC-Karten sind seit der Überschreitung von 32 GByte (SDHC) notwendig und ermöglichen theoretisch bis zu 2 TByte Speicherkapazität. Bei einer Verdoppelung der Speicherkapazität je Generation sind nur noch zwei Vorstellungen neuer Karten möglich, dann ist der Standard ausgereizt.

Stellenmarkt
  1. INTER CONTROL Hermann Köhler Elektrik GmbH & Co. KG, Nürnberg
  2. Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR, Aachen

Technisch ändert sich bis auf die Kapazität wenig bei der Pro-Serie. Die Datenraten bleiben bei 95 MByte/s lesend und 90 MByte/s schreibend. Eines der Logos ändert sich aber: Statt U1 werden die Karten das U3-Logo tragen, auch die mit geringeren Kapazitäten. Damit garantiert Sandisk Datenraten, die etwa für 4K-Aufnahmen notwendig sind. Die Extreme-Pro-Karten sind aber ohnehin schneller als das, was U3 verlangt (30 MByte/s schreibend).

Auch die deutlich langsameren Extreme-Karten werden das U3-Logo tragen. Sandisk beschleunigt sie aber von 45 auf 60 MByte/s (lesend).

Sandisk erwähnte, dass ihre 512-MByte-SD-Karte 2003 vorgestellt worden war. Die neue SD-Karte mit dem G statt dem M vor dem Byte wird recht teuer werden: 799 US-Dollar seien geplant, so Sandisk. Die ersten Karten sollen sofort verfügbar sein und im Laufe des Oktobers soll eine breitere Streuung möglich werden. Aufgrund des Preises werden aber ohnehin nur sehr wenige zu der Karte greifen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)
  2. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

The_Soap92 13. Sep 2014

Ja, aber wo denn sonst? Die Musik hab ich doch eben auf dem Smartphone damit ich sie...

Hotohori 12. Sep 2014

Eben, würden dann viel zu viele skalpierte rum rennen. ;)

Hotohori 12. Sep 2014

Ja, ich hab auch noch irgendwo eine SD Karte rum liegen mit noch weniger Speicherplatz...

0xDEADC0DE 12. Sep 2014

Early Adopters zahlen immer darauf... wer da Schmerzen hat, sollte eben entweder mehr...

0xDEADC0DE 12. Sep 2014

Wozu? Der Flashenhals ist doch in 99 % aller Fälle das Gerät, das primär die Karte...


Folgen Sie uns
       


Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019)

Der transparente OLED-Fernseher von Panasonic rückt immer näher. Auf der Ifa 2019 steht ein Prototyp, der schon jetzt Einrichtungsideen in den Kopf ruft.

Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

    •  /