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Gremlins: Darpa testet neuartige Aufklärungsdrohne

Aussetzen, aufklären und wieder einsammeln: Die Darpa testet seit Herbst eine Aufklärungsdrohne, die von einem Flugzeug zum Einsatzgebiet gebracht und später in der Luft wieder eingefangen wird. Zwar endete der erste Flug mit einem Absturz, die US-Behörde ist dennoch zufrieden.

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Drohne X-61A beim Erstflug im November 2019
Drohne X-61A beim Erstflug im November 2019 (Bild: Darpa)

Die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums hat erstmals die X-61A getestet. Es ist eine Drohne, die von einem Flugzeug ausgesetzt und nach abgeschlossener Mission wieder aufgenommen wird. Seit Ende November testet die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) fünf dieser unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV), die von dem US-Unternehmen Dynetics gebaut wurden. Das Gremlins genannte Programm wurde 2015 gestartet.

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Am 23. November 2019 flog die X-61A erstmals, wie die Darpa erst jetzt mitteilte. Sie wurde von einer Transportmaschine vom Typ Lockheed C-130 Hercules ausgesetzt. Nach dem Ausklinken klappte die Drohne ihre Flügel aus und startete ihre Strahltriebwerke. Der Flug dauerte 1 Stunde und 41 Minuten.

Die X-61A führte verschiedene Flugmanöver durch. Es wurden luft- und bodengestützte Führungs- und Kontrollsysteme getestet. Auch das System für die Aufnahme - ein Greifer und ein System, das dem Schnorchel ähnelt, der beim Auftanken in der Luft zum Einsatz kommt, - wurde ausgefahren. Allerdings stürzte die Drohne durch das Versagen eines Fallschirms ab.

"Das Fluggerät hat sich bewährt, so dass wir zuversichtlich sind, auf dem richtigen Weg zu sein und bei unseren Folgetests Erfolg zu haben", sagte Scott Wierzbanowski, Gremlins-Programmmanager bei der Darpa. Sie hätten einen Eindruck vom Verhalten des Fluggeräts beim Abwurf, dem Start des Triebwerks sowie beim Übergang zum freien Flug erhalten. "Zuvor haben wir das Verhalten am Boden simuliert, jetzt konnten wir das in der Luft testen. Wir haben auch eine Vielzahl von Fahrzeugmanövern demonstriert, die dazu beitragen, aerodynamische Daten zu validieren."

Die Gremlins sind als Aufklärer gedacht. Vorteil des Konzepts ist, dass die Drohnen nicht die Reichweite einer Global Hawk haben müssen, da sie von einem Flugzeug ins Einsatzgebiet gebracht werden. Dem muss sich das Flugzeug aber nicht so weit nähern, dass es in Gefahr gerät. Zudem sind die Gremlins relativ einfach konstruiert und sollen nach etwa zwei Dutzend Flügen ausgemustert werden. Darin ähneln sie der Einwegdrohne Apsara, die das US-Unternehmen Otherlab für die Darpa entwickelt.

Die Darpa präsentierte das Konzept des fliegenden Flugzeugträgers 2014. Es erinnert an ein Projekt aus den 1930er Jahren, als die US-Marine die Starrluftschiffe USS Akron und USS Macon mit Flugzeugen bestückte, die von den Luftschiffen aus starteten und anschließend wieder eingefangen wurden.

Die Testreihe soll mit den verbleibenden vier UAVs fortgesetzt werden. Dabei steht unter anderem das Aufnehmen der vier UAVs in weniger als 30 Minuten auf dem Programm.

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Ach 22. Jan 2020

Diese Öffnung wirkt dann aber auch etwas unterdimensioniert und aerodynamisch ziemlich...

M.P. 21. Jan 2020

würde diese nur für 20 ... 30 Flüge ausgelegte Drohne auf dem letzten Flug als...


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