Gremlins: Aufklärungsdrohnen sollen im Flug eingesammelt werden

Gremlins nennt die Forschungseinrichtung des US-Verteidigungsministeriums die Drohnen, die von Flugzeugen ausgesetzt und nach erfüllter Aufklärungsmission wieder eingesammelt werden sollen.

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Gremlins-Drohnen
Gremlins-Drohnen (Bild: DARPA)

Die Drohnen vom Typ Gremlin sollen von einem Flugzeug aus ausgesetzt und auch in der Luft wieder eingesammelt werden. Die Aufklärungsdrohnen können so in kurzer Zeit ein großes Gebiet abdecken, weil die aufwendige und zeitintensive Startphase vom Boden aus wegfällt und bis zum Erreichen des Einsatzgebiets nur ein einziger Pilot erforderlich ist. Außerdem kann das Trägerflugzeug so unter Umständen auch außerhalb der Reichweite der feindlichen Luftabwehr gehalten werden.

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Die Defense Advanced Research Projects Agency, eine Behörde des US-Verteidigungsministeriums, die Forschungsprojekte für die Streitkräfte durchführt, will für die Realisierung des Gremlins-Programms Entwicklungspartner suchen. Die Drohnen sollen mehrfach verwendbar sein und von Jagdflugzeugen und Bombern abgesetzt werden. Eingesammelt werden sie von der Lockheed C-130 Hercules.

Eine ähnliche Idee gab es schon in den 30er Jahren in der Sowjetunion. Bei dem Projekt Sweno wurde ein schwerer Bomber mit Halterungen unter den Tragflächen ausgerüstet, in die kleine Jagdflugzeuge eingeklinkt wurden, die sich lösen und das Mutterflugzeug verteidigen sollten. Auch die Rückkehr zum Bomber war möglich. Das System setzte sich jedoch nicht durch, obwohl es im Zweiten Weltkrieg einige Einsätze gab.

Die USA testeten nach dem Zweiten Weltkrieg verschiedene Flugzeugkonzepte, bei denen Jagdflugzeuge an Bombern befestigt wurden, um sie im Ernstfall verteidigen zu können.

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