Abo
  • Services:

Gregor Gysi: Friedensnobelpreis würde Snowdens Sicherheit verbessern

Nach der norwegischen Linkspartei hat auch Gregor Gysi den Whistleblower Edward Snowden für den Nobelpreis nominiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Gysi im November 2013
Gysi im November 2013 (Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

Gregor Gysi hat dem norwegischen Nobelpreis-Komitee vorgeschlagen, Edward Snowden den Friedensnobelpreis 2014 zu verleihen. Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke hatte bereits im November 2013 angekündigt, den ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter für den Preis zu nominieren. Die Preisverleihung würde auch die Sicherheit des politisch Verfolgten verbessern, sagte er. Wie alle Abgeordneten eines nationalen Parlaments hat auch Gysi nach den Vorschlagsregeln für die Auszeichnung die Berechtigung für eine Nominierung.

Stellenmarkt
  1. swb AG, Bremen
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Snowden habe "der Welt die illegale und kriminelle Praxis des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA vor Augen geführt" und dafür gebühre ihm Dank und Respekt, heißt es in einem Brief Gysis an das Komitee. Whistleblowern wie ihm sei es zu verdanken, dass die Weltöffentlichkeit erstmals vom vollständigen Ausmaß der Überwachungs- und Spionagetätigkeiten des Auslandsgeheimdienstes der USA und anderer Nachrichtendienste erfahren habe. "Snowden hat sich mit seinem Einsatz und Engagement für die weltweiten Menschenrechte verdient gemacht und dabei sein Leben größter Gefahr ausgesetzt. Auch die Bürgerinnen und Bürger der USA erfuhren durch Edward Snowden von der flächendeckenden Überwachung und wurden ermutigt, sich dagegen aufzulehnen." Die Verleihung des Preises an Snowden würde sich zudem "positiv auf seine persönliche Sicherheit auswirken, wie auch seinem hohen persönlichen Einsatz Rechnung tragen."

Bereits am 29. Januar 2014 hatten zwei Politiker der Sozialistischen Linkspartei in Norwegen Snowden offiziell für die Ehrung empfohlen.

Am morgigen Samstag, dem 1. Februar 2014, läuft die Frist für Vorschläge zum Friedensnobelpreis aus, vergeben wird die Auszeichnung dann am 10. Dezember in Oslo.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€ + Versand
  2. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  3. und 4 Spiele gratis erhalten

Bruno... 03. Feb 2014

Petition: Bundesverdienstkreuz für Edward Snowden * bitte unterzeichnen und teilen...

azeu 02. Feb 2014

selbst er als Heuchler steht in dieser Angelegenheit über den anderen Politikern, die...

Atalanttore 02. Feb 2014

Nur die hohe deutsche Politikerkaste weiß, welche Geheimverträge es mit den USA noch...

Atalanttore 02. Feb 2014

Eine illegale und kriminelle Praxis ist bei allen US-Behörden weit verbreitet. Die NSA...

Anonymer Nutzer 02. Feb 2014

"Viel Geld" = "0,01 der Weltbevölkerung"? http://de.wikipedia.org/wiki...


Folgen Sie uns
       


Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht

Die Ajax-Arena in Amsterdam wird komplett aus eigenen Akkureserven betrieben. Die USVen im Keller des Gebäudes werden von Solarzellen auf dem Dach und parkenden Elektroautos aufgeladen. Golem.de konnte sich das Konzept genauer anschauen.

Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /