Greenwashing: Apple soll klimafeindliche Gruppierungen unterstützen

Apple weist oft auf den notwendigen Kampf gegen den Klimawandel hin - wenn es um finanzielle Vorteile geht, scheint der iPhone-Hersteller aber ein Auge zuzudrücken.

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Apple-CEO Tim Cook
Apple-CEO Tim Cook (Bild: Mike Blake/Reuters)

Apple soll in den vergangenen Jahren weltweit zahlreiche Gruppierungen unterstützt haben, die offen den Kampf gegen den Klimawandel bekämpfen. Das hat eine Untersuchung des Tech Transparency Projects (TTP) ergeben. Dies steht im Gegensatz zu den öffentlichen Äußerungen Apples, das seit Jahren Umweltschutz und die Einhaltung von Klimazielen propagiert.

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Dem TTP zufolge hat Apple unter anderem die Texas Association of Business (TAB) unterstützt, eine Wirtschaftsgruppe, die für die Förderung der Wirtschaft in Texas lobbyiert. Die TAB hat in der Vergangenheit mehrfach den menschengemachten Klimawandel geleugnet und Maßnahmen bekämpft, die Kohlenstoffemissionen reduzieren sollen.

TTP sieht einen Zusammenhang in der Unterstützung der TAB seitens Apple mit der Expansion des Unternehmens in Texas. Apple habe bei der Planung eines neuen Campus in Austin, der Hauptstadt des Staates, Vergünstigungen bei der Vermögenssteuer sowie steuerfinanzierte Subventionen in Höhe von 25 Millionen US-Dollar erhalten.

Tim Cook sitzt im Aufsichtsrat von Business Roundtable

Eine weitere von Apple unterstützte Gruppierung, Business Roundtable, lobbyierte im Jahr 2021 gegen ein Finanzpaket im Kongress, das finanzielle Ressourcen in Höhe von 150 Milliarden US-Dollar für den Wechsel zu grüner Energieerzeugung vorgesehen hatte. TTP zufolge sitzt Apple-CEO Tim Cook im Aufsichtsrat von Business Roundtable.

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Apple soll zudem Lobbygruppen in Europa und Japan unterstützt haben, die in der Vergangenheit die Regulierung von Treibhausgasemissionen torpedierten. So soll Apple etwa Business Europe unterstützt haben, das in einer Untersuchung als eine von fünf Gruppierungen identifiziert wurde, die weltweit am stärksten die Pariser Klimaziele behindern.

In der Vergangenheit hatte Apple sich teils öffentlichkeitswirksam für die Bekämpfung des Klimawandels eingesetzt. So verließ das Unternehmen 2009 die US-amerikanische Handelskammer mit der Begründung, dass diese sich nicht stark genug für die Reduzierung von Treibhausgasen engagiert.

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