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Greenpeace: Acer-Notebooks mit Tropenholz-Verpackung
(Bild: Greenpeace)

Greenpeace: Acer-Notebooks mit Tropenholz-Verpackung

Greenpeace: Acer-Notebooks mit Tropenholz-Verpackung
(Bild: Greenpeace)

Greenpeace wirft Acer vor, seine Notebooks mit Verpackungen zu verkaufen, für das illegal Tropenholz geschlagen wird. Auch Xerox-Druckerpapier enthalte Ramin.

Acer und Xerox gehören zu den Konzernen, die Papier verwenden, für das in Indonesien Regenwälder gefällt werden. Das geht aus einem Bericht der Umweltschutzorganisation Greenpeace (PDF) hervor, der am 1. März 2012 veröffentlicht wurde. Die IT-Unternehmen kaufen demnach beim größten Papierhersteller Asiens "Asia Pulp and Paper" (APP), der Raminholz zu Papier verarbeitet, obwohl es vom Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) geschützt ist. Auch das indonesische Recht verbietet den Handel mit Ramin. In den Regenwäldern der Insel Sumatra, wo APP aktiv ist, leben die letzten Exemplare des Sumatra-Tigers.

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Vom tropischen Regenwald, der für den CO2-Kreislauf und für das Weltklima größte Bedeutung hat, verschwand durch Abholzung und Brandrodung bis 1985 die Hälfte der Fläche, die 1950 noch existierte. "Wir nehmen den Bericht sehr ernst, denn es geht um die Umwelt und eine vom Aussterben bedrohte Art", versicherte Ledi Simarmata, Partner bei APP.

Ein Greenpeace-Sprecher sagte Golem.de: "Wir haben die Acer-Notebook-Verpackungen und das Xerox-Druckerpapier von einem Papierlabor untersuchen lassen. Die haben in diesen Fasern das Tropenholz nachweisen können. Wir haben auch die Vertriebskette von dem Papierwerk zu den jeweiligen Firmen nachvollziehen können. Das Holz auf den Lagerplätzen von APP haben wir ebenfalls von einem deutschen Experten analysieren lassen. Der hat das eindeutig als Ramin identifiziert." Das Xerox-Papier und die Acer-Verpackungen müssten nicht überall auf der Welt zwangsläufig von APP stammen, da die Firmen verschiedene Zulieferer hätten.

Acer und Xerox sollen Umweltverbrecher ausschließen

Greenpeace sei an die Firmen herangetreten, damit sie APP in Zukunft als Lieferanten ausschließen. "Bei den meisten Firmen gibt keine Anweisungen an den Kartonhersteller, wie der Karton beschaffen sein soll. Solche Weltfirmen müssen sich aber auch um so etwas Gedanken machen und da haben sie komplett versagt", sagte der Sprecher.

APP exportiert laut Greenpeace seine Produkte in über 136 Länder. Allein die Papierfabrik auf Sumatra will ihre Kapazität von zwei auf drei Millionen Tonnen in den nächsten Jahren erhöhen. Dabei sei die Liste der Umweltverbrechen von APP bereits jetzt lang: illegale Rodungen der Torfwaldregenwälder in Sumatra, riesige CO2-Emissionen durch Torfwaldtrockenlegung, Landkonflikte mit lokalen Gemeinden und die Zerstörung der Lebensräume zahlreicher Tierarten.

Nachtrag vom 2. März 2012, 15:15 Uhr

Xerox hat bestritten, Papier von APP anzunehmen. "Wir kennen unsere Verpflichtungen, nach denen die Praktiken von Xerox' Papierlieferanten im Einklang mit unserem eigenen langjährigen Engagement für die Umweltschutz stehen müssen." Dem folge das US-Unternehmen seit dem Jahr 2000.


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SoniX 02. Mär 2012

Ja stimmt. Den brauchen wir nicht. Der Sauerstoff wird schon irgendwo anders herkommen...

LoLTroll 01. Mär 2012

Dort wo auch schon das Ethanol für die 5% Ethanolanteil des normalen Supers angebaut...



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