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Green Pack: Elektroantrieb für Schwerlastfahrräder vorgestellt

Das Berliner Startup Green Pack und der Motorhersteller Heinzmann haben einen Elektroantriebsstrang nebst Wechselakku vorgestellt, der für den Einsatz in Schwerlastfahrrädern geeignet ist. Diese sollen auch vermietet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Cargoroo-Lastenfahrrad
Cargoroo-Lastenfahrrad (Bild: Cargoroo)

Mit elektrischen Lastenrädern kann ein Teil des urbanen Lieferverkehrs bewältigt werden, wie schon jetzt einige kleine Anbieter zeigen. Damit sich diese Transportmöglichkeit stärker verbreitet, sollen solche Gefährte wie normale Fahrräder auch in Sharingsysteme integriert werden. Dazu kooperiert das Berliner Startup Green Pack, das Wechselakkus herstellt, mit dem niederländischen Sharingdienst Cargoroo.

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Dabei kommen Lasträder von Urban Arrow zum Einsatz. In den Niederlanden werden diese bereits angeboten, künftig sollen sie auch im belgischen Leuven, im britischen Manchester und in Kempten im Allgäu sowie in Dreux in Frankreich angeboten werden. Die Akkus sollen für einen Aktionsradius von 100 bis 150 Kilometern sorgen.

Außerdem hat Green Pack auf der Fachmesse International Cargo Bike Festival zusammen mit dem deutschen Elektromotorspezialisten Heinzmann einen Antrieb für Lastfahrräder vorgestellt, der es ermöglichen soll, auch große Lasten über längere Strecken zu befördern.

Der Elektromotor Cargopower RN111 arbeitet mit dem einem von Green Pack entwickelten Akku zusammen und hat einen Leistungsbereich von 250 bis 600 Watt sowie ein Nenndrehmoment von 31 Newtonmetern und ein Spitzendrehmoment von 113 Newtonmetern. Er ist ölgekühlt. Der E-Antriebsstrang wird Fahrradherstellern angeboten, die so eine Komplettlösung verbauen können. Auf der Messe zeigte das Unternehmen Nijland Cycling mit dem Delivery XL bereits ein Lastrad mit der neuen Antriebslösung.

Leseraufruf

Immer wieder versprechen Wissenschaftler und Hersteller bahnbrechende Neuerungen bei Akkus, Brennstoffzellen und anderen Energiespeichern. Akkus laden angeblich schneller, sie haben mehr Kapazität bei gleichem Gewicht, sie sind nicht feuergefährlich. Manches davon ist Humbug, andere Innovationen funktionieren im Labor, brauchen aber Jahre bis sie serienreif sind.

An den Reaktionen sehen wir immer wieder, dass dieses Thema unsere Leser bewegt. Wir planen daher einen Artikel, der so viele offene Fragen beantwortet wie möglich. Schreibt uns dafür Eure Fragen und Wünsche an redaktion@golem.de.

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rabbit_70 17. Jun 2019

Bei einem Leistungsbereich bis 600 Watt sind das aber keine Pedelecs mehr (maximal 250...

chefin 17. Jun 2019

Natürlich brauchst du das nicht. Aber dein Gerät würde im Alltag auch nicht...


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