Graviton 2: AWS verspricht 30 Prozent bessere Preis-Leistung mit ARM

Für den AWS-Dienst Lambda soll sich der Wechsel auf ARM-CPUs deutlich lohnen. Dank Serverless sollte der Architekturwechsel problemlos sein.

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Auf den AWS Graviton 2 läuft jetzt auch Lambda.
Auf den AWS Graviton 2 läuft jetzt auch Lambda. (Bild: AWS)

Der Serverless-Dienst Lambda der Amazon Web Services (AWS) ist nun zusätzlich zu x86-Maschinen auch auf ARM-Server-CPUs verfügbar, wie der Cloud-Hoster in seinem Blog mitteilt. Für den Dienst genutzt werden demnach die bei AWS selbst erstellten Graviton 2 mit 64 CPU-Kernen. Im Vergleich zur Nutzung auf x86 verspricht AWS mit der Nutzung von Lambda auf den ARM Graviton2 ein bis zu 34 Prozent besseres Preis-Leistungsverhältnis.

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Der Cloud-Hoster arbeitet seit langem daran, die ARM-Server als günstigere Alternative zu den x86-Chips von Intel oder AMD anzupreisen, so dass die Angaben kaum überraschend sein dürften. AWS schreibt, die Graviton 2 Functions seien dazu "entwickelt, um bis zu 19 Prozent mehr Leistung bei 20 Prozent geringeren Kosten für eine Vielzahl von Serverless-Workloads wie Web- und Mobile-Backends, Daten- und Medienverarbeitung zu liefern."

Weiter heißt es in der Ankündigung: "Functions, die die ARM-Architektur nutzen, profitieren von der im Graviton-2-Prozessor integrierten Leistung und Sicherheit. Workloads, die Multithreading und Multiprocessing nutzen oder viele I/O-Operationen durchführen, können eine geringere Ausführungszeit und infolgedessen sogar geringere Kosten aufweisen."

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Die Lambda-Laufzeitumgebungen basieren auf Amazon Linux 2 und laufen nun auch auf den Graviton 2. Das gelte auch für selbst erstellte. Auf ARM genutzt werden können nun Node.js, Python, Ruby, Java und .Net Core. Go ist bisher noch nicht verfügbar. Der Hersteller weist daraufhin, dass zum Wechsel auf die ARM-CPUs lediglich darauf geachtet werden sollte, dass möglicherweise vorhandene Binärabhängigkeiten für die neue Architektur gebaut werden müssen. Darüber hinaus heißt es aber auch überraschend in Bezug auf das Serverless-Angebot: "Wenn es keine binären Abhängigkeiten gibt, ist die Änderung der Architektur einer Lambda-Funktion wie das Umlegen eines Schalters."

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