Graphics Dock: Acer steckt eine GTX 960M in ein Thunderbolt-Gehäuse
Acer hat vergangene Woche auf der Cebit 2016 in Hannover das Graphics Dock vorgestellt, der Name ist Programm: Die flache und kompakte Box enthält einerseits eine dedizierte Grafikkarte und dient gleichzeitig als Dock für ein Notebook, angeschlossen wird das Graphics Dock per Thunderbolt 3. Damit ähnelt es Asus' ROG XG Station 2 und Razers Core-Gehäuse.
Das Graphics Dock misst 245 x 130 x 23 mm und wiegt 700 Gramm, hinzu kommt das 135-Watt-Netzteil. Die Box verfügt über drei USB-3.0-Ports, Gigabit-Ethernet, einen HDMI-Ausgang und zwei Displayports. Die Verbindung zum Notebook erfolgt per Thunderbolt-3-Schnittstelle in Form eines USB-Type-C-Anschlusses. Darüber erfolgen die Bild- und Tonübertragung per PCIe.
Im Inneren des Graphics Dock steckt eine Geforce GTX 960M , eine fest verlötete Notebook-Grafikeinheit von Nvidia. Technische Basis ist der Maxwell-v1-Chip GM107 mit 640 Shader-Einheiten, 1.096 MHz zuzüglich Boost und einem 128 Bit breiten Speicherinterface. Die Kühlung der Box erfolgt offenbar und wenig überraschend aktiv, die 65 Watt thermische Verlustleistung der Grafikeinheit und die Lüfterschlitze am Graphics Dock sprechen dafür.
Acer gibt vorläufig eine Kompatibilität des Graphics Docks zum neuen Aspire Switch 12 S und dem Anfang März 2016 angekündigten Aspire R13 an. Die Acer-Box soll ab April 2016 für 350 Euro verfügbar sein. Asus hat für die ROG XG Station 2 noch keinen Termin genannt, Razers Core ist zumindest in Nordamerika für 500 US-Dollar ebenfalls ab April 2016 erhältlich – ohne Grafikkarte wohlgemerkt. Die muss zusätzlich gekauft werden.
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