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Graphen: Wärmesichtfähigkeiten für Autos und Smartphones

Wärmesichtgeräte können Temperaturunterschiede visualisieren, was für viele Anwendungen sinnvoll ist. In der Nacht könnten Autofahrer damit zum Beispiel Wildwechsel erkennen. Doch die Technik ist teuer. Kohlenstoff in Form von Graphen soll das ändern.
/ Andreas Donath
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Schematischer Aufbau des Sensors (Bild: MIT)
Schematischer Aufbau des Sensors Bild: MIT

Wärmesichtgeräte sollen preiswerter und kompakter werden. Forscher des MIT(öffnet im neuen Fenster) haben dafür einen Sensor entwickelt, der mit Graphen bestückt ist. Der zweidimensionale Kohlenstoff, dessen Atome in einer Wabenstruktur angeordnet sind, kann Infrarotstrahlung messen.

Die Sensoren seien so kompakt, dass sie in jedes Smartphone und jedes Notebook eingebaut werden könnten, schreibt Tomas Palacios, Mitautor der Studie, die anlässlich der Entwicklung erstellt wurde.

Palacios sagte der Website Scientific American(öffnet im neuen Fenster) , dass künftig solche Sensoren in Autowindschutzscheiben transparent eingebaut sein könnten, um dem Fahrer als Wärmebildkamera zu dienen. Die Sicht würde durch die Sensoren nicht getrübt.

Wann die Technik serienreif sei, wurde nicht mitgeteilt.


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