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Grand Theft Auto: Sam Houser bleibt bei Rockstar Games

Der Weggang von GTA-Chefentwickler Dan Houser verunsichert die Anleger. Take-2-Chef Strauss Zelnick hat nun gesagt, dass dessen Bruder Sam bei Rockstar Games bleibe. Wie es mit der Serie weitergeht, bleibt unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von GTA 5
Artwork von GTA 5 (Bild: Rockstar Games)

Der Spielepublisher Take 2 hat bewegte Tage hinter sich - jedenfalls was den Aktienkurs angeht: Nachdem das Unternehmen Anfang Februar 2020 mitgeteilt hatte, dass Chefentwickler Dan Houser das Entwicklerstudio Rockstar Games im März verlasse, kam es zum Kurssturz. Das Minus lag bei rund sieben Prozent.

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Darauf folgte erst eine Erholung, dann der nächste Schlag: Take 2 legte am 6. Februar 2020 seine Quartalszahlen vor, die schlechter ausfielen als erwartet - minus zehn Prozent. Im Gespräch mit Analysten äußerte sich Konzernchef Strauss Zelnick nicht näher zum Abgang von Dan Houser, sagte aber: "Ich kann definitiv bestätigen, dass Sam in Zukunft bei Rockstar bleiben wird." Sam ist der Bruder von Dan Houser, momentan leitet er Rockstar Games.

Für Aktionäre und Community ist das vermutlich eine gute Nachricht. Allerdings ist nicht wirklich absehbar, was es etwa für die Entwicklung des nächsten Grand Theft Auto bedeutet. Die Brüder sprachen so gut wie nie öffentlich über ihre Arbeit. Daher ist schwierig zu sagen, wieviel sie jeweils zu den Spielen von Rockstar Games beigetragen haben.

In einem der wenigen Interviews, geführt im Oktober 2018 mit dem Magazin Vulture, kam der Eindruck auf, dass eher Dan für Kreatives zuständig sei. Bei GTA 6 müsste also jemand anderes diese Rolle ausfüllen.

Take 2 bestätigte auch, dass von GTA 5 rund 120 Millionen und von Red Dead Redemption 2 rund 29 Millionen Exemplare an den Handel ausgeliefert worden seien - bislang hatte die Firma nur eine Gesamtzahl für beide Titel genannt. Von den im Herbst 2019 veröffentlichten Spielen Borderlands 3 wurden 8 Millionen, von The Outer World rund 2 Millionen Einheiten ausgeliefert. Letzteres erscheint demnächst auch für die Nintendo Switch.

In den Monaten Oktober bis Dezember 2019 erzielte Take 2 einen Umsatz von 930 Millionen US-Dollar - im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 1,25 Milliarden US-Dollar gewesen. Der Nettogewinn lag bei 164 Millionen US-Dollar (Vorjahr: rund 180 Million US-Dollar).

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Dwalinn 08. Feb 2020

Wenns nur Blizzard ist kann ich damit leben aber eine Entwicklung richtung Bethesda wäre...


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