Das innovativste Gran Turismo seit dem ersten Serienteil 1997 soll GT Sport werden. Am Nürburgring haben wir darüber mit dem Chef des Entwicklerstudios Polyphony Digital gesprochen und natürlich unsere ersten Runden gedreht.
Das Team Walkenhorst am Nürburgring inklusive Gran-Turismo-Chef Kazunori YamauchiBild:
Michael Wieczorek/Golem.de
So richtig anwesend wirkt Kazunori Yamauchi, Chef des Gran-Turismo-Entwicklerstudios Polyphony Digital, auf uns beim Treffen auf dem Nürburgring nicht. Vielleicht liegt es an seinem Übersetzer, der wie immer die japanischen Absätze für die Presse übersetzt. Vielleicht ist Yamauchi aber auch einfach bereits mit dem Kopf auf der Strecke. Vom 27. bis zum 29. Mai 2016 tritt er nämlich gemeinsam mit Matias Henkola, George Richardson und Maximilian Sandritter für das Team Walkenhorst Motorsport im BMW beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife an.
Ganz nebenbei lässt er dann einen erstaunlichen Satz fallen: "Seit dem ersten Gran Turismo 1997 hat sich das Rennspiel-Genre eigentlich nicht richtig weiterentwickelt." So eine Behauptung kann eigentlich nur von jemandem kommen, der absolut keine Ahnung von Rennspielen hat – oder eben von Kazunori Yamauchi, dessen Aussagen häufig erst Stunden später richtig verständlich werden – nachdem er seine komplette Vision für sein neues Projekt vorgestellt hat. Diesmal geht es um Gran Turismo Sport.
Das neue Spiel unterscheidet sich grundlegend von den Vorgängern in der Serie. Vorbei ist der Zwang, so viele Autos und Hersteller wie möglich im Spiel zu haben. Auch bei der Streckenvielfalt und der Wettersimulation geht Yamauchi mit seinem Team erstmals bewusst Kompromisse ein. In GT Sport gibt es nur noch 137 Super-Premium-Autos auf 19 Strecken in 27 Layouts.
Bild 1/46: Gran Turismo Sport (Quelle: Sony)
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Bild 29/46: So sollen die fertigen Cockpits aussehen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 30/46: Kazunori Yamauchi stellt Gran Turismo Sport vor. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 31/46: Die Anzahl der Autos und Strecken (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 32/46: Die wichtigsten Features von Gran Turismo Sport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 33/46: Der Umfang der Kampagne für Solospieler (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 34/46: Kazunori Yamauchi stellt Gran Turismo Sport vor. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 35/46: Kazunori Yamauchi stellt den Tuniermodus in Gran Turismo Sport vor. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 36/46: Der Tuniermodus in Gran Turismo Sport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 37/46: Der Kalender in Gran Turismo Sport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 38/46: Kazunori Yamauchi stellt Gran Turismo Sport vor. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 39/46: Kazunori Yamauchi stellt Gran Turismo Sport vor. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 40/46: Die digitale FIA-Lizenz von Kazunori Yamauchi (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 41/46: Ein Fahrerprofil in Gran Turismo Sport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 42/46: Kazunori Yamauchi stellt Gran Turismo Sport vor. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 43/46: Kazunori Yamauchi stellt Gran Turismo Sport vor. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 44/46: Kazunori Yamauchi (rechts) mit dem Rest vom Team Walkenhorst Motorsport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 45/46: Kazunori Yamauchi (rechts) mit dem Rest vom Team Walkenhorst Motorsport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 46/46: Kazunori Yamauchi (rechts) mit dem Rest vom Team Walkenhorst Motorsport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Das alte Duell mit der Forza-Serie setzt Polyphony damit 2016 aus, weil es offenbar bewusst nicht mehr gegen Microsofts Serie antritt. Es misst sich nicht länger an den vergangenen Standards. Den klassischen, selbst erfundenen GT-Modus mit Fahrschule, erstem Kleinwagen, Geld verdienen, Fuhrpark-Vergrößerung und so weiter wird GT Sport nicht enthalten. Auf den ersten Blick mag der Titel dadurch wie eine neue Prologue-Version wirken, eine abgespeckte Version des kommenden Gran Turismo 7. Aber dem ist nicht so. Polyphony setzt den Fokus für die Serie komplett anders. Wir können uns sogar gut vorstellen, dass sich Gran Turismo 7 noch nicht bereits in paralleler Entwicklung befindet. Wer weiß, ob es überhaupt kommen wird.
Womit soll also GT Sport Spieler überzeugen? Mit einem authentischen Onlinemodus. Im neuen Gran Turismo werden primär zwei Wettbewerbe ausgetragen: ein Nationen-Cup und ein Hersteller-Cup. Spieler entscheiden sich also für ein Land und einen Autohersteller und versuchen, so viele Erfolge wie möglich zu erringen. Die Innovation liegt dabei im Regelwerk, das die Wettbewerbe umspannt. Das sorgt für eine vollkommen neue Form der Authentizität.
Die offiziellen Regeln der FIA
In GT Sport soll das Regelwerk des echten Motorsports der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) so realistisch wie möglich umgesetzt werden. Das bedeutet, es wird Safety-Car-Phasen, Strafen fürs Rempeln und Belohnungen oder sogar Trophäen für sauberes Fahren geben. Kazunori Yamauchi ist im vergangenen Jahr aufgefallen, dass es im echten Motorsport für alles und jeden Trophäen gibt, und die will er ab sofort auch in Gran Turismo verteilen und damit mehr Spieler zu Gewinnern machen.
Die wichtigsten Pokale werden auf den FIA World Finals vergeben. Hier werden jährlich die besten Gran-Turismo-Piloten antreten und um den Pokal im Nationen- und Hersteller-Cup antreten. Auf der alljährlichen Weihnachtsgala zeichnet die FIA dann künftig neben Formel-1-Fahrern und Rallye-Legenden auch die besten digitalen Rennfahrer aus.
Damit jeder Spieler an der Konsole auch zu seinen Erfolgen kommt, wird ein elaboriertes Matchmaking-System integriert. Die Spieler treten regional separiert und nach ihrem Alter und Können gestaffelt gegeneinander an. Für Straßenrowdys dürfte es in GT Sport nur wenig zu holen geben. Im Spiel soll möglichst echter Rennsport zelebriert werden.
Bild 1/46: Gran Turismo Sport (Quelle: Sony)
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Bild 31/46: Die Anzahl der Autos und Strecken (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Bild 35/46: Kazunori Yamauchi stellt den Tuniermodus in Gran Turismo Sport vor. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 36/46: Der Tuniermodus in Gran Turismo Sport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Bild 44/46: Kazunori Yamauchi (rechts) mit dem Rest vom Team Walkenhorst Motorsport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Um Spieler auf ihrem Weg zum besseren Fahrer zu unterstützen, gibt es nicht nur die bewährte Fahrschule im Spiel, sondern erstmals auch eine Streckenschule. Dort können zum Beispiel einzelne Passagen der Nordschleife trainiert werden. Das komplexe FIA-Regelwerk wird ebenfalls spielerisch aufbereitet. Es soll sogar eine reale Rennlizenz geben.
Die FIA Gran Turismo Digital License wird Spielern den Zugang zu echten Rennstrecken ermöglichen, jedenfalls in Ländern, in denen sie anerkannt wird. Deutschland oder die USA zählen noch nicht zu diesen Ländern. Man befinde sich aber noch in den Verhandlungen, heißt es von offizieller Seite.
Autofahren kann ja jeder
Yamauchi betont, dass GT Sport dadurch nicht exklusiv zu einem Hardcore-Nischenspiel für Enthusiasten mit Lenkrädern wird. Gelungenes Matchmaking in der richtigen Liga soll es auch durchschnittlichen Rennspielfans ermöglichen, Erfolge zu feiern und Pokale zu gewinnen. "Rennsimulationen müssen außerdem nicht schwer sein. Je besser das Auto auf die Strecke abgestimmt ist, desto einfacher ist es, konstant gut zu fahren" , sagt der Polyphony-Chef gelassen und fährt fort: "Was Rennspielen bisher gefehlt hat, war das richtige Regelwerk, das die Erfahrung für Einsteiger und Profis verbessert. Wie und wann man richtig überholt, lernen Spieler in GT Sport."
Verschiedene Tageszeiten und Wettereinflüsse sollen im fertigen Spiel integriert sein. Allerdings verändert sich das Wetter nicht wie in GT6 dynamisch, sondern muss vor dem Rennstart festgelegt werden – ein Kompromiss, den das Team eingeht, um die Bildrate zu schonen. Sie soll am Ende bei 60 Bildern pro Sekunde liegen, bei einer Auflösung von 1080p.
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Bild 40/46: Die digitale FIA-Lizenz von Kazunori Yamauchi (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Bild 44/46: Kazunori Yamauchi (rechts) mit dem Rest vom Team Walkenhorst Motorsport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Bild 46/46: Kazunori Yamauchi (rechts) mit dem Rest vom Team Walkenhorst Motorsport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Damit auch das Zuschauen Spaß macht, integrieren die Entwickler zahlreiche Features, die sich in den vergangenen Jahren in der E-Sport-Szene etabliert haben. Neben den altbekannten Kameras am Streckenrand und der Verfolgerperspektive sorgen zum Beispiel Sofortwiederholungen bei Unfällen für eine erzählerische Dramaturgie. Dass das gut funktioniert, hat Sony auf einem ersten live gestreamten Event in London bewiesen. Die Fahrerduelle in den Rennen waren bereits äußerst spannend präsentiert und der Livekommentar brachte das Spektakel in den nötigen Kontext. Besonders gut haben uns die Gelbe-Flagge-Phasen und Neustarts nach größeren Unfällen gefallen – das hatte schon fast das Flair eines echten Rennens.
Abseits vom Livestreaming wird es auch offline viele Gelegenheiten geben, nicht aktiv auf der Strecke unterwegs zu sein, sondern einfach zuzusehen. Wer den Controller länger zur Seite legt und im Hauptmenü wartet, bekommt zum Beispiel kleine Werbetrailer von Autoherstellern zu sehen, die im Spiel gestaltet wurden. Der Fotomodus wird ebenfalls erweitert. Durch eine separate Rendering-Engine werden dort Ergebnisse mit einer Auflösung von 4K erzeugt. Spieler können ihre Lieblingsautos dazu an reale Sehenswürdigkeiten wie den Grand Canyon oder Shibuya in Tokio platzieren, Belichtung, Blende und Effekte auswählen und einen wunderschönen Schnappschuss machen.
Die Ergebnisse sind teils kaum noch von der Realität zu unterscheiden.
Erstes Anspielen und Fazit
Beim ersten Anspielen von GT Sports mit Lenkrad fällt uns neben einer reichlich unfertig wirkenden grafischen Umgebung (laut den Entwicklern ist die Grafik erst bei einem Produktionsstand von 50 Prozent) das etwas nachgiebigere Fahrgefühl auf. Das Force Feedback wirkt weniger intensiv, das Abfangen von Fahrfehlern gutmütiger – jedenfalls auf dem Asphalt. Kommen wir einmal von der Strecke ab, ist der Übergang vom Rasen oder dem Kiesbett zurück auf die Strecke deutlich holpriger geworden als in GT6, was ja auch realistisch ist.
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Bild 35/46: Kazunori Yamauchi stellt den Tuniermodus in Gran Turismo Sport vor. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Bild 44/46: Kazunori Yamauchi (rechts) mit dem Rest vom Team Walkenhorst Motorsport (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Vom neuen Regelwerk können wir beim Spielen leider nichts erkennen, es ist in unserer Demofassung nämlich noch nicht integriert. Wir treten auch leider nicht im Multiplayer gegen andere Journalisten an, sondern gegen Computergegner, die sich in ihrer Intelligenz trotz authentischer Fahrfehler gegenüber den alten Serienteilen nicht weiterentwickelt haben.
Der Fahrspaß ist somit so hoch wie in den Vorgängern. Die Grafik scheint sich primär bei den Lichteffekten und der nativen Auflösung von 1080p zu verbessern. Ein Schadensmodell ist noch nicht integriert, soll aber noch kommen. So detailverliebt wie Assetto Corsa oder so pompös wie Forza 6 sieht GT Sport aber nicht aus. Auch beim Sound können wir noch keine Weiterentwicklung feststellen. Auf unsere Anfrage hin bestätigt Yamauchi uns aber, dass daran gearbeitet werde. Wir können das ewig gleiche Reifengequietsche nämlich nicht mehr hören.
Gran Turismo Sport soll am 18. November 2016 für die Playstation 4 erscheinen.
Fazit
Kazunori Yamauchi setzt sich als Visionär, Entwickler und Fahrer seit nunmehr zwei Jahrzehnten dafür ein, den digitalen und den realen Motorsport so eng wie möglich miteinander zu verzahnen. Und in gewisser Weise ist er das lebende Beispiel dafür, dass diese beiden Dinge auch zusammengehören.
Natürlich waren seine Versprechen schon immer vollmundig: Demnach sollten wir bereits seit Jahren Motorsport nur noch über einen kuratierten TV-Kanal in Gran Turismo 5 schauen, mit dem Kurs-Editor den Weg mit dem Auto zur Arbeit als Rennstrecke nachbilden können oder eine realistisch nachgebildete Boxencrew an unserer Seite in den Pits haben. Yamauchis Ideen haben nicht immer gezündet.
Der neue Fokus von GT Sport auf authentischen Rennsport mit einem möglichst realistischen Regelwerk gefällt uns aber. Bei den ersten Livestreaming-Events hat der Titel zudem auch seine Tauglichkeit für den E-Sport unter Beweis gestellt. Die Rennen waren nicht nur knapp, sondern auch spannend anzusehen.
Für Offlinespieler scheint das neue Gran Turismo abseits des traumhaft schönen Fotomodus und der altbekannten Arcade-Rennen nur wenig Neues zu bieten und technisch scheint sich GT Sport knapp hinter der Konkurrenz von Forza, Assetto Corsa und Project Cars einzuordnen.
Trotzdem könnte Polyphony Digital ein großer Schritt in die richtige Richtung für das Rennspielgenre gelingen: nämlich dann, wenn auch durchschnittlich gute Spieler mit ihrem Gamepad mit anderen Spielern auf ihrem Niveau zusammenspielen und dadurch erfolgreich sein können. Nur wenn im fertigen Spiel das Matchmaking so gut wie angekündigt funktioniert und es GT Sport tatsächlich gelingt, Spieler zu besseren Rennfahrern zu erziehen, ergeben auch die neuen Rahmenbedingungen wie etwa das neue Regelwerk Sinn.