Grammy Awards: Wichtigster Musikpreis künftig auch für Game-Musik
Die Grammy Awards haben erstmals eine Games-Kategorie - die allerdings zum Start noch einen sehr grundsätzlichen Makel hat.
Der Preisverleihungskalender der Spielebranche ist um einen Termin reicher: Ab sofort gibt es auch bei den renommierten Grammy Awards eine Kategorie mit Gaming. Konkret heißt sie "Best Score Soundtrack for Video Games and Other Interactive Media".
Neben Spielen könnten auch andere Anwendungen die Auszeichnung bekommen, zum Auftakt sind es aber ausschließlich Games.
Konkret sind nominiert: Aliens Fireteam Elite, die Erweiterung Dawn of Ragnarok für Assassin's Creed Valhalla, Call of Duty Vanguard, Marvel's Guardians of the Galaxy und Old World.
Auffällig ist, dass bis auf das Add-on zu Valhalla alle Spiele bereits seit 2021 auf dem Markt sind und bei der Verleihung der "2023 Grammys" (so der offizielle Titel) schon etwas angestaubt wirken.
Grund dürfte sein, dass die Nominierungen von Oktober 2021 bis September 2022 vorgenommen werden - also kurz bevor die großen Spieleneuheiten normalerweise auf den Markt kommen. An diesem Problem dürfte sich auch künftig nichts ändern. Die Preisverleihung findet am 5. Februar 2023 statt.
Zwei Preisverleihungen an einem Tag
Vorher gibt es noch zwei Gelegenheiten für die Spielebranche, sich selbst zu feiern. Allerdings: Die beiden Veranstaltungen finden am gleichen Tag statt. Am 8. Dezember 2022 werden in Los Angeles die Game Awards vergeben, bei denen tatsächlich aktuelle Soundtracks nominiert sind, darunter der von Elden Ring, der von Metal Hellinger und der von God of War Ragnarök.
Ebenfalls am 8. Dezember 2022 findet in Köln die Verleihung des Deutschen Entwicklerpreises statt. Hier gibt es nicht für den Soundtrack einen Preis, sondern für das "Beste Audiodesign". Das bekannteste dafür nominierte Spiel ist Chorus, das im Dezember 2021 auf den Markt kam.
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