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Grafiktreiber von AMD: Catalyst 14.4 nicht nur für 295X2 öffentlich verfügbar

AMD hat den Release Candidate des Catalyst 14.4 für Windows veröffentlicht. Der Grafiktreiber bietet erhöhtes Tempo bei mehreren Grafikkarten im Crossfire-Verbund, hat aber mit Asus-Mainboards einen ärgerlichen Bug. Der lässt sich leicht umgehen.

Artikel veröffentlicht am ,
AMDs frühere Dual-GPU-Karten 6990 und 5970
AMDs frühere Dual-GPU-Karten 6990 und 5970 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Der bisher nur für Tester verfügbare Betatreiber Catalyst 14.4 für AMDs Grafiklösungen ist nun auf den Servern des Unternehmens frei zugänglich. Der Treiber ist ein Release Candidate, es handelt sich also noch nicht um die voll getestete Version mit Microsofts Gütesiegel der WHQL-Prüfung.

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Nur so ist wohl zu erklären, dass AMD selbst darauf hinweist, dass das Installationsprogramm auf den Asus-Mainboards Crosshair V Formula-Z, Maximus VI Extreme und Rampage IV Extreme abstürzen kann. Dabei erscheint dann ein schwarzer Bildschirm, und ein manueller Reset des Rechners ist nötig. Beim Neustart wird der Grafiktreiber selbst aber, da er schon in die Konfiguration eingetragen ist, korrekt installiert. Lediglich die weiteren Komponenten muss man durch einen neuen Aufruf des Catalyst-Pakets hinzufügen, beschreibt AMD.

Der Fehler tritt auch nur auf, wenn zwei der noch nicht erhältlichen Radeon R9 295X2 im Rechner stecken. In diesem Fall kann es nach Erfahrungen von Golem.de auch helfen, eine Karte vorübergehend auszubauen, den Treiber zu installieren und die zweite Karte dann wieder einzusetzen. Sind die Catalysts einmal korrekt installiert, finden sie auch neue Radeons ohne Aufruf der Installation.

Da der 14.4-Treiber eigens auf die 295X2 abgestimmt wurde, die mit zwei Hawaii-GPUs arbeitet, profitieren auch andere Crossfire-Gespanne. AMD gibt bisher jedoch nur bis zu 34 Prozent mehr Leistung für Anno 2070 und 10 Prozent für Metro Last Light als konkrete Zuwächse der Bilder pro Sekunde an. In Crysis 3, das besonders hohe Anforderungen stellt und sich dadurch für Grafikkartenkopplungen eignet, soll es durch die verbesserte Funktion des "Frame Pacing" weniger Mikroruckler geben.

Einen wichtigen Bugfix gibt es auch für Battlefield 4. Wenn das Spiel mit der deutlich schnelleren Mantle-Schnittstelle betrieben wird, soll der Shooter nicht mehr langsamer werden, wenn zuvor ein Taskwechsel stattgefunden hat - beispielsweise auf den Windows-Desktop. Neben den Verbesserungen bei Spielen unterstützt Catalyst 14.4 nun OpenGL 4.4 AMD zufolge vollständig.

Der Treiber ist diesmal nur in einem einzigen Gesamtpaket für die 32- und 64-Bit-Versionen von Windows 7, 8 und 8.1 erhältlich, für das es auch einen Direktdownload gibt.



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Stebs 22. Apr 2014

Zumindest GLSL 4.4 scheint noch zu fehlen, also doch noch kein volles OpenGL 4.4. Aber...

Sinnfrei 22. Apr 2014

Sagte der Gigabyte-Mitarbeiter?

Anonymer Nutzer 22. Apr 2014

wird vermutlich wieder nicht funktionieren. in den release notes wurde es nicht erwähnt...


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