Grafiktreiber: Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

Auch nach dreieinhalb Jahren arbeitet Nvidia weiter an einem einheitlichen Speicher-API für den Linux-Grafikstack. Das Team versucht dabei die Probleme der Community für alle zufriedenstellend zu lösen.

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Ein einheitliches Speicher-API für den Linux-Grafikstack ist offenbar weiter im Interesse Nvidias.
Ein einheitliches Speicher-API für den Linux-Grafikstack ist offenbar weiter im Interesse Nvidias. (Bild: REUTERS/Tyrone Siu)

Seit März 2016 können Linux-Nutzer auch mit dem proprietären Grafiktreiber von Nvidia die Grafiktechnik Wayland verwenden. Der Hersteller nutzt dafür aber eine eigene Lösung, die zu der Technik der übrigen Community nicht kompatibel ist. Der Nvidia-Entwickler James Jones versucht jedoch seit mehr als drei Jahren, eine einheitliche Lösung für das Problem zu finden, und bekräftigte diese Position nun erneut in einem Vortrag (PDF).

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Jones hatte seine Probleme mit der bestehenden Technik und Ideen für mögliche Verbesserungen bereits auf der der X.org Developers Conference (XDC) - dem Jahrestreffen der Linux-Grafikentwickler - in den Jahren 2016 und 2017 ausführlich dargestellt. Auf der diesjährigen XDC hat Jones seine Arbeiten an dem freien Nouveau-Treiber präsentiert, die auf den Diskussionen der vergangenen Jahre basieren.

Anders als die freien Treiber nutzt Nvidia bisher nicht den in der Userspace-Bibliothek Mesa enthaltenen Generic Buffer Manager (GBM), welcher Buffer zwischen Wayland-Client und -Compositor verwaltet. Stattdessen setzt Nvidia dafür auf die Verwendung von EGL-Erweiterungen, den sogenannten EGL-Streams. Letzteres erzwingt die Veränderungen an einem Compositor.

In dem vorgestellten Code hat Jones einige der zuvor diskutierten Ideen auf Grundlage der vorhandenen Linux-Technik erstellt, indem diese schlicht erweitert wurde. Darüber hinaus verweist Jones darauf, dass die aktuellen Arbeiten lediglich einige grundsätzliche Dinge umsetzten. Demnach müssen künftig noch viele weitere offene Fragen in Bezug auf ein einheitliches Speicher-API gelöst werden. Ob und wann die neue Technik produktiv eingesetzt werden kann, ist derzeit aber noch nicht abzusehen.

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