Grafiktreiber: Catalyst 14.7 RC für Assassin's Creed und gegen 4K-Flimmern

Mit einem Release Candidate kündigt sich der neue, voll getestete Catalyst-Treiber für AMDs Grafiklösungen an. Schon die Vorabversion skaliert besser mit Assassin's Creed 4 und beseitigt einen Bug, der mit einem 4K-Monitor von AOC auftrat.

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Die Radeon R9 295X2 skaliert jetzt besser mit dem neuen Assassin's Creed.
Die Radeon R9 295X2 skaliert jetzt besser mit dem neuen Assassin's Creed. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

AMD hat den Grafiktreiber Catalyst 14.7 RC für Windows veröffentlicht. Das Kürzel steht für Release Candidate, der Treiber ist also eine der letzten Versionen, die vor dem voll getesteten WHQL-Treiber erscheint. Funktionale Änderungen sind nicht mehr zu erwarten.

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Die größte Neuerung ist ein Crossfire-Profil für Assassin's Creed 4, das nun in 4K-Auflösung mit einer zweiten Grafikkarte bis zu 93 Prozent mehr Bilder liefern soll. Auch Plants vs. Zombies: Garden Warfare wird nun von mehr als einer GPU unterstützt, was auch für Dual Graphics gilt. Damit bezeichnet AMD die Kopplung einer in den Prozessor (APU) integrierten Grafikeinheit mit einem dedizierten Chip, was vor allem bei Notebooks nützlich sein kann. Das Spiel Watch Dogs soll mit mehreren GPUs nun flüssigere Bilder mit weniger Mikrorucklern liefern, Grund ist eine Verbesserung der Funktion Frame Pacing, die dafür im Treiber eingeschaltet sein muss.

In Zusammenarbeit mit AOC hat AMD nach eigener Darstellung einen besonders lästigen Bug entfernt, der mit einigen nicht näher bezeichneten Radeon-Grafikkarten auftrat, wenn diese an dem 4K-Display U2868PQU betrieben wurden. Wenn dabei 60 Hertz als Bildfrequenz eingestellt wurden, was eigentlich nicht flimmern sollte, trat genau diese Bildstörung dennoch auf. Grund sind laut AMD nichtstandardkonforme Timings des Monitors. Dagegen gibt es nun im Treiber selbst einen Workaround, dauerhaft lösen lässt sich das Problem aber nur mit neuer Firmware, die AOC bereitstellen will.

Etwas kompliziert ist AMDs Änderung der Unterstützung für Windows 8.0 und 8.1. Bereits mit dem Catalyst 14.6 hatte das Unternehmen angekündigt, die ältere Version nicht mehr mit neuen Treibern zu bedienen. Das liegt am geänderten Treibermodell (von WDDM 1.2 auf 1.3) des neuen Betriebssystems. Für Windows 8.0 steht weiterhin der Catalyst 14.4 bereit, nur gibt es eben die neuen Funktionen und Bugfixes darin nicht. Daher will AMD dafür sorgen, dass künftig auch die Windows-7-Treiber, die WDDM 1.1 beherrschen, unter Windows 8.0 installiert werden können. Anders als Windows 8.1, das WDDM 1.3 erfordert, laufen Treiber in Version 1.1 auch unter Windows 8.0.

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Bisher gibt es nur ein einziges Treiberpaket zum direkten Download für den Catalyst 14.7 RC. Darin ist die Software für Windows 7 und 8.1 in 32- und 64-Bit-Versionen enthalten, daher ist das Paket auch 306 MByte groß.

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