Grafikschnittstelle: Vulkan 1.1 unterstützt DRM und Multi-GPU

Mit Vulkan 1.1 hat die Khronos Group eine aktualisierte Grafikschnittstelle vorgestellt. Das API integriert vor allem bisher als Erweiterungen verfügbare Features.

Artikel veröffentlicht am ,
Vulkan ist verbreiteter als D3D12.
Vulkan ist verbreiteter als D3D12. (Bild: Khronos Group)

Die Khronos Group, das Konsortium hinter OpenGL, hat Vulkan 1.1 veröffentlicht (PDF). Die offene Grafikschnittstelle wird laut den Entwicklern mittlerweile in mehr Spielen eingesetzt als Microsofts eigenes Direct3D 12. Die neue Version Vulkan 1.1 bringt einige Neuerungen wie die zugrunde liegende Shader-Sprache SPIR-V 1.3 sowie Protected Content, und sie integriert mehrere bisherige Extensions für Multi-GPU oder für Virtual Reality.

Stellenmarkt
  1. CAD/CAM Programmierer (w/m/d)
    AIXTRON SE, Herzogenrath
  2. Java Anwendungsentwickler (w/m/d) Backend
    ING Deutschland, Frankfurt am Main
Detailsuche

Protected Content begrenzt den Zugriff auf Ressourcen oder das Kopieren solcher, die für das Rendering und die Displayausgabe verwendet werden können. Damit ist Digital Rights Management (DRM) für das Abspielen von Inhalten umsetzbar. Passend dazu unterstützt Vulkan das YCbCr-Farbmodell, das vor allem in der Film- und Fernsehtechnik genutzt wird.

Via Subgroup Operations arbeiten einzelne Threads innerhalb von Warps (32, Nvidia) oder Wavefronts (64, AMD) eines Rechenblocks einer GPU direkt zusammen, statt über einen externen Puffer zu kommunizieren, was eine höhere Parallelisierung bedeutet. Sinnvoll ist das für Compute, es hilft aber auch bei Grafikberechnungen - Microsofts HLSL Shader Model 6.0, spricht Direct3D 12, kann das ebenfalls.

Sieben Erweiterungen sind Teil von Vulkan 1.1

Mit der neuen SPIR-V 1.3 (Standard Portable Intermediate Representation), also der, auf der Vulkan basiert, und die schlussendlich auf der GPU läuft, ist es möglich, Code mit GLSL und nun mit HLSL zu schreiben. So sind Shader leichter von D3D12 auf Vulkan zu portieren. Dank des Clspv-Compilers klappt das auch mit OpenCL C, womit solche Programme etwa auch unter Android laufen, wo häufig entsprechende Treiber fehlen, jedoch Vulkan unterstützt wird.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17./18.10.2022, Virtuell
  2. Deep-Dive Kubernetes – Observability, Monitoring & Alerting: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der HLSL- und der YCbCr-Support sind zwei von sieben Erweiterungen, die in Vulkan 1.1 integriert wurden. Weitere sind Multiview für Virtual Reality (zwei Viewports werden in einem Rutsch gerendert), Device Groups (integrierte und/oder dedizierte GPUs rechnen gemeinsam), 16-Bit-Formate (wie FP16 in Wolfenstein) und Cross-API-Sharing (Daten können innerhalb von Anwendungen/Prozessen oder Schnittstellen geteilt werden), wie es für Valves Steam VR genutzt wird.

Die Grafiktreiber von AMD, Arm, Imagination Technologies, Intel, Nvidia und Qualcomm unterstützen Vulkan 1.1 bereits.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Neue Grafikkarten
Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht

Der US-Händler Newegg gibt einen Blick auf die Preise der Nvidia-Ada-Grafikkarten. Sie werden teurer als die Geforce RTX 3090 zuvor.

Neue Grafikkarten: Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht
Artikel
  1. Smart Home Eco Systems: Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?
    Smart Home Eco Systems
    Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?

    Alexa, Homekit, Google Home - ist das nicht eigentlich alles das Gleiche? Nein, es gibt erhebliche Unterschiede bei Sprachsteuerung, Integration und Datenschutz. Ein Vergleich.
    Eine Analyse von Karl-Heinz Müller

  2. Hideo Kojima: Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben
    Hideo Kojima
    Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben

    Hideo Kojima arbeitete am Exklusivtitel für Stadia. Das wurde vorzeitig eingestellt, auch weil Google nicht an Einzelspieler-Games glaubte.

  3. Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
    Superbase V
    Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

    Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Razer DeathAdder V3 Pro 106,39€ • Alternate (u. a. Kingston FURY Beast RGB 32 GB DDR5-6000 226,89€, be quiet! Silent Base 802 Window 156,89€) • MindFactory (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€) • SanDisk microSDXC 400 GB 29,99€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /