• IT-Karriere:
  • Services:

Grafikschnittstelle: AMD zieht Aussage zu DirectX 12 zurück

Richard Huddy habe keinen Einblick in Microsofts Pläne und hätte nur spekuliert, dass DirectX 12 nicht für Windows 7 erscheint. Ein Dementi seitens AMD sieht anders aus, denn Huddy dürfte recht haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Video zu DX12  ist auf privat gestellt.
Das Video zu DX12 ist auf privat gestellt. (Bild: Youtube)

Auf der PDXLAN war sich AMDs Spiele-Chef Richard Huddy sicher: "DX12 is not coming to Windows 7", sagte der Chief Gaming Scientist. Nun nimmt sein Arbeitgeber die Aussage zurück, da Huddy auf der PDXLAN mehr verraten hatte als geplant oder abgesprochen.

Stellenmarkt
  1. Simovative GmbH, München
  2. SCHOTT AG, Mainz

Das Youtube-Video von seinem Vortrag ist auf privat gestellt, zudem ließ uns AMD ein offizielles Statement zukommen. Darin heißt es, Huddy habe "spekulative Aussagen" zu DirectX 12 getroffen. Der Manager könne nicht für Microsoft sprechen und habe keine "besonderen Einblicke" in die DX12- oder Windows-Pläne des Unternehmens.

AMD vermeidet bewusst eine Bestätigung oder ein Dementi, denn ein solches würde wie Huddys Aussage zuvor Microsofts Kommunikationspolitik aushebeln. Der Manager kümmert sich seit 1998 um die Zusammenarbeit von Grafikkarten- und Prozessorherstellern mit Spiele-Entwicklern. Er arbeitete anfangs vier Jahre für Nvidia, dann sechs für AMD, zwischenzeitlich drei für Intel und seit Sommer 2014 wieder für AMD.

Das Ende des grundlegenden Supports für Windows 7 endet laut Microsoft bereits im Januar 2015, DirectX 12 soll aber erst im Herbst oder Winter des kommendes Jahres erscheinen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Microsoft DirectX 12 dennoch für das bis dahin sechs Jahre alte Betriebssystem veröffentlicht, ist äußerst gering.

Der Aufwand dürfte schlicht zu hoch sein, zumal Microsoft sich schon gescheut hat, das WDDM 1.2 oder 1.3 (Windows Display Driver Model) für Windows 7 zur Verfügung zu stellen. Die Alternative lautet vorerst Mantle, künftig könnte auch OpenGL wieder eine größere Rolle spielen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 119,90€ + 6,79€ Versand (Vergleichspreis 154,97€ inkl. Versand)
  2. 229€
  3. (u. a. Seagate FireCuda 510 1 TB für 179,90€ + 6,79€ Versand und Fractal Design Define S2...

spiderbit 18. Nov 2014

Naja sowas kann man sich halt leisten als unangefochtenen Marktfueher, aber Microsoft...

nille02 18. Nov 2014

Das liegt im ermessen von MS, ob es D3D12 auch für Win 8.x geben wird. Auch heute...

Porterex 18. Nov 2014

Klar gibt Nvidia grünes Licht. Genauso wie die behaupten die Grafikkarten (alten...

ms (Golem.de) 18. Nov 2014

Stimmt, es gibt ja noch was außerhalb der USA.

Lord Gamma 18. Nov 2014

Jetzt müsste es so jemanden wie Adam Orth (dem die Xbox Spieler zu verdanken haben, dass...


Folgen Sie uns
       


Xiaomi Mi 10 Pro - Test

Das Mi 10 Pro ist Xiaomis jüngstes Top-Smartphone. Im Test überzeugt vor allem die Kamera.

Xiaomi Mi 10 Pro - Test Video aufrufen
Telekom, Vodafone: Wenn LTE schneller als 5G ist
Telekom, Vodafone
Wenn LTE schneller als 5G ist

Dynamic Spectrum Sharing erlaubt 5G und LTE in alten Frequenzbereichen von 3G und DVB-T. Doch wenn man hier nur LTE einsetzen würde, wäre die Datenrate höher.
Ein Bericht von Achim Sawall

  1. Telekom Große Nachfrage nach Campusnetzen bei der Industrie
  2. Redbox Vodafone stellt komplettes 5G-Netz in einer Box vor
  3. 5G N1 Telekom erweitert massiv das 5G-Netz mit Telefónica-Spektrum

Threefold: Die Idee vom dezentralen Peer-to-Peer-Internet
Threefold
Die Idee vom dezentralen Peer-to-Peer-Internet

Wie mit Blockchain, autonomem Ressourcenmanagement und verteilter Infrastruktur ein gerechteres Internet entstehen soll.
Von Boris Mayer

  1. Hamsterkäufe App soll per Blockchain Klopapiermangel vorbeugen

Horror-Thriller Unsubscribe: Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde
Horror-Thriller Unsubscribe
Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde

Zwei US-Filmemacher haben mit Zoom den Horror-Film Unsubscribe gedreht. Sie landeten damit sogar an der Spitze der US-Box-Office-Charts. Zumindest für einen Tag.
Von Peter Osteried

  1. Film Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
  2. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
  3. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?

    •  /