Abo
  • Services:

Grafikkarten: Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets

Ein Standard namens Virtual Link nutzt USB-C und ist für künftige VR-Headsets gedacht. Virtual Link schafft 4K pro Auge bei 120 Hz, zuerst dürfte er bei Nvidias Turing-Grafikkarten verbaut sein. Das Konsortium hinter Virtual Link besteht bisher aus fünf sehr großen Partnern.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Virtual Link ist für kommende VR-Headsets gedacht.
Der Virtual Link ist für kommende VR-Headsets gedacht. (Bild: Virtual Link Consortium)

Der Virtual Link wird der neue Anschluss für VR-Headsets. Entwickelt wurde der offene Standard von einem Konsortium aus Grafikkarten-, Software- und Headset-Herstellern: AMD, Microsoft, Nvidia, Oculus und Valve haben sich für die Schnittstelle zusammengetan. Künftig sollen HMDs daher nur noch ein Kabel für Daten und Strom benötigen statt mehrere wie bisher.

Stellenmarkt
  1. Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart
  2. Techtronic Industries ELC GmbH, Winnenden

Ein Oculus Rift oder ein WMR-Gerät etwa verwenden einen HDMI-1.3- und einen USB-Stecker. Der Virtual Link hingegen bündelt alles in einem Strang und nutzt einen USB-C-Stecker. Der Standard ist ein Alternate Mode für USB-C, wie es ihn für HDMI und Displayport gibt. Von Letzterem borgt er sich die vier HBR3-Lanes (High Bit Rate 3) für 32,4 GBit/s. Das reicht für ein 4K-Panel bei 120 Hz, also unkomprimierte 2.160 x 1.920 Pixel pro Auge. Am höchsten löst derzeit HTCs Vive Pro (Test) mit 1.600 x 1.440 Bildpunkten je Auge bei 90 Hz auf.

Neben der Ansteuerung der Panels übernimmt der Virtual Link auch den Datenstrom per USB 3.1 Gen2 über zwei weitere Lanes und er kann per Power Delivery ein angeschlossenes Headset mit bis zu 27 Watt versorgen. Damit sind mehr Chips und Sensoren im Gerät möglich als bisher. Durch die USB-C-Verbindung möchte das Konsortium die Unterstützung von Minirechnern und von Notebooks einfacher gestalten, die oft weniger Ports aufweisen als ein Desktop-PC. Wann VR-Headsets mit Virtual Link erscheinen, bleibt offen.

Nvidia scheint den neuen USB-C-Anschluss für die nächste Grafikkartengeneration fest eingeplant zu haben. Die intern Turing genannten Modelle sollen Virtual Link unterstützen - mehr als eine Andeutung, dass der Codename stimmt, gibt es seitens Nvidia aber nicht. Die Pixelbeschleuniger werden für Herbst 2018 erwartet.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (Prime Video)
  2. (u. a. Outlander, House of Cards)
  3. 9,99€

Hotohori 18. Jul 2018 / Themenstart

Man sollte eben nicht auf Träumer hören, die vor lauter "ich will wireless" alles andere...

Hotohori 18. Jul 2018 / Themenstart

Wenn du durch ruckartige Bewegung derart am Stecker ziehst, dann hast du da ganz andere...

otraupe 18. Jul 2018 / Themenstart

Ob Golem wohl dieses mega-NDA von NVidia unterzeichnet hat? Herr Sauter sagt gar nichts...

otraupe 18. Jul 2018 / Themenstart

Ich habe ein TPCast für die Vive (gibt es auch für die Occe), und es ist gut. Warte auf...

otraupe 18. Jul 2018 / Themenstart

Ich glaube, er meint speziell den BR-Modus. ich bin auch heißt darauf, muss das unbedingt...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

    •  /