Abo
  • Services:

Grafikkarten-Tool Precision X: Streit zwischen Rivatuner-Programmierer und EVGA

Die neue Version 15 des Overclocking-Tools Precision X von EVGA habe der Hersteller von Grafikkarten selbst von Grund auf neu programmiert - behauptet EVGA. Der ursprüngliche Entwickler solcher Programme, Alexey "Unwinder" Nicolaychuk sagt, das neue Programm sei ein Plagiat.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue Precision X 15
Das neue Precision X 15 (Bild: EVGA)

Seit 1997 entwickelt der Russe Alexey Nicolaychuk, besser bekannt unter dem Namen Unwinder, ein Programm namens Rivatuner. Damit lassen sich Grafikkarten übertakten und viele technische Informationen auslesen, die auch in Spiele eingeblendet werden können. Auf Rivatuner basieren die Programme Afterburner von MSI und Precision von EVGA - beide Hersteller legen sie ihren Grafikkarten bei, und beide bezahlen Nicolaychuk schon seit Jahren für die Weiterentwicklung.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Frankfurt am Main
  2. Personalwerk Holding GmbH, Wiesbaden

Nun aber hat EVGA vor kurzem eine nach Darstellung des Unternehmens eigenentwickelte Version namens Precision X 15 veröffentlicht. Seitdem liefern sich der Programmierer und das Unternehmen eine öffentliche Schlammschlacht, die mit wechselseitigen Erklärungen in einer Meldung bei Guru3D ausgetragen wird. Nicolaychuk behauptet, das neue Precision sei in Aussehen und Funktion ein Klon seiner Arbeit, EVGA habe sogar die grafische Gestaltung 1:1 übernommen.

Der Grafikkartenhersteller erwidert, das Unternehmen habe nie den Quellcode von Unwinder besessen und daher alles selbst neu programmieren müssen. Daraufhin lenkte der russische Entwickler ein und sagte, ihn ärgere vor allem der nun gleiche Funktionsumfang von Precision X und Rivatuner. Vertraglich vereinbart mit EVGA sei nur gewesen, das Programm an neue GPUs anzupassen und Fehler zu beseitigen, neue Funktionen - die er aber immer eingebaut hätte - seien nicht abgedeckt gewesen.

Dass Unwinder stets, wie seinem selbst vertrieben Rivatuner, auch Precision neue Features beigebracht habe, bezeichnet er inzwischen als "riesigen Fehler". Ob sich je klären lassen wird, wer Recht hat, darf bezweifelt werden, denn beide Parteien haben noch keinen Rechtsstreit angekündigt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 4,25€

WirklichKeiner 18. Jul 2014

Wäre wünschenswert .... Und ich an seiner Stelle würde trotzdem dagegen vorgehen und eine...

AndyK70 17. Jul 2014

Unwinder hat nach Release vom neuen Precosion X 15 das Teil mal im Ressourcen Editor...

Noren 17. Jul 2014

Ich würde für ein Tool bezahlen, welches einen Dienst hat und den Lüfter ordentlich...


Folgen Sie uns
       


Detroit Become Human - Fazit

Die Handlung von Detroit: Become Human gefällt uns gut. Sie ist hervorragend geschrieben, animiert und geschnitten. Die Geschichte der Androiden wirkt auch im Vergleich mit früheren Werken von Quantic Dream viel erwachsener und intelligenter, vor allem gegenüber dem direkten Vorgänger Beyond Two Souls.

Detroit Become Human - Fazit Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Sony: Ein Kuss und viele Tode
Sony
Ein Kuss und viele Tode

E3 2018 Mit einem zärtlichen Moment in The Last of Us 2 hat Sony sein Media Briefing eröffnet - danach gab es teils blutrünstiges Gameplay plus Rätselraten um Death Stranding von Hideo Kojima.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Ghost of Tsushima Dynamischer Match im offenen Japan
  2. Nintendo Kein wirklich neues Smash und Fire Emblem statt Metroid
  3. Ubisoft Action in Griechenland und Washington DC

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  2. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren
  3. Elektromobilität Norwegische Elektrofähre ist sauber und günstig

    •  /