Grafikkarten: Radeon-Karten von Asus heißen jetzt Arez - wegen Nvidia

Nicht mehr ROG, und nur noch ein bisschen Asus - Grafikkarten mit AMD-GPU des taiwanischen Herstellers bekommen eine neue Dachmarke. Dahinter dürfte Nvidias umstrittenes Geforce Partner Program stecken.

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Neue Marke Arez, Asus klein - und kein ROG
Neue Marke Arez, Asus klein - und kein ROG (Bild: Asus)

In Form einer neuen Produktseite und mit einer international versandten Pressemitteilung hat Asus die neue Marke Arez für seine Grafikkarten mit GPUs von AMD angekündigt. Unter diesem Namen gibt es vorerst keine neue Technik, sondern die bisherigen Modelle mit Polaris- und Vega-GPUs, also unter anderem Geräte mit RX580 oder Vega64 für die schnellsten Modelle. Erhältlich sein sollen die Karten in Deutschland ab Mai 2018, die Preise nannte der Hersteller noch nicht.

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Seine eigenen Sub-Marken wie Strix behält Asus bei den Arez-Modellen bei, das prestigeträchtige ROG für Republic of Gamers ist bei den neu verpackten Grafikkarten aber verschwunden. Ebenso wird auf den Verkaufskartons der Name Asus nur noch sehr klein in einer Ecke genannt. Das Unternehmen erklärt das bisher nicht näher, sondern schreibt in seiner Mitteilung nur von einer "neuen Markenidentität" und einer "neuen Produktmarke". So ganz neu ist die aber auch nicht, denn schon seit 2010 hatte Asus AMD-Karten als "Ares" - nicht wie jetzt "Arez" - auf den Markt gebracht, in der Regel wassergekühlte Extremversionen mit zwei GPUs.

Dass Asus seinen eigenen Namen nun versteckt und ROG gleich ganz streicht, dürfte an dem Geforce Partner Program (GPP) liegen, das Anfang März 2018 aus inoffiziellen Quellen bekanntwurde, von Nvidia seitdem aber nicht näher erläutert wurde. Es soll Kartenhersteller dazu zwingen, ihre prominenten Gaming-Marken wie im Falle von Asus das ROG nur noch für Geräte mit Geforce-GPUs zu verwenden. Wird das nicht befolgt, so könnten den Berichten zufolge Marketingzuschüsse und möglicherweise sogar die frühzeitige Belieferung mit neuen GPUs gestrichen werden.

Da über GPP bisher offiziell noch nichts bekannt ist, hält sich auch AMD mit Kontermaßnahmen halbwegs zurück. In einem Blogeintrag beschwört das Unternehmen jedoch die Vorteile der eigenen Produkte und die Wahlfreiheit der Gamer, ohne GPP zu nennen. Das ist dann aber durch das Abfilmen eines Monitors in einem Youtube-Video von AMD nachgereicht worden.

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Asus ist der erste Hersteller, der sich mit einer neuen Marke für AMD-Grafikkarten positioniert. Andere Firmen wie MSI mit "Gaming" oder Gigabyte mit "Aorus" bieten ihre Produkte weiterhin unter den lange eingeführten Namen an.

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