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Grafikkarten: Pascal- und Polaris-Modelle ab Sommer

AMD und Nvidia sollen neue Gaming-Grafikkarten mit Pascal - und Polaris -Architektur für den Sommer 2016 vorbereiten. Beide Hersteller setzen auf GDDR5(X)-Videospeicher statt auf HBM2.
/ Marc Sauter
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Neue Grafikkarten im Sommer (Bild: Nvidia)
Neue Grafikkarten im Sommer Bild: Nvidia

Einem Bericht der Sweclockers(öffnet im neuen Fenster) in der vergangenen Woche zufolge planen AMD und Nvidia, neue Grafikkarten für Spieler im Zeitraum der Computex-Messe im Juni 2016 anzukündigen. Die Verfügbarkeit der auf der Polaris- und Pascal-Architektur basierenden Modelle sei aber erst einige Wochen später gegeben. Die Grafikchips der geplanten Pixelbeschleuniger werden in FinFET-Verfahren gefertigt und sollen GDDR5(X)-Speicher verwenden.

Nvidias Partner seien bereits informiert, dass im Sommer 2016 die Nachfolger der Geforce GTX 980 und GTX 970 erscheinen sollen. Die Namensgebung der neuen Grafikkarten ist bisher nicht durchgesickert, allerdings ist für beide Modelle der GP104-Chip mit Pascal-Technik im Gespräch. Die Shader-Anzahl bleibt vorerst unbekannt, das Speicherinterface aber soll 256 Bit breit sein – so wie bei der Geforce GTX 980 und der GTX 970.

Abseits von wahrscheinlichen Verbesserungen wie größeren Caches und einer überarbeiteten Kompression soll Nvidia auf GDDR5X -Kompatibilität setzen. Dazu passt, dass Micron erste Grafikkarten mit GDDR5X im zweiten Halbjahr 2016 erwartet , wenn die Verfügbarkeit der neuen Geforce-Modelle gegeben sein soll. Denkbar wäre ein GDDR5-Fallback für die kleinere Karte und GDDR5X für den größeren Pixelbeschleuniger, 8 GByte Kapazität dürften gesetzt sein. Obendrein sei noch ein schnelleres Ti-Modell(öffnet im neuen Fenster) mit dem GP104-Chip geplant.

Vorerst keine neuen High-End-Modelle

Bei AMD ist ebenfalls von einer Veröffentlichung der kommenden Polaris-basierten Grafikkarten im Computex-Zeitraum die Rede(öffnet im neuen Fenster) . Die Verfügbarkeit sei dann im Spätsommer 2016 gegeben – ob vor oder nach Nvidia, wird sich zeigen. Baffin (Polaris 11) und Ellesmere (Polaris 10) verwenden bisherigen Informationen zufolge ein 128- sowie ein 256-Bit-Interface, die Frage nach GDDR5 oder GDDR5X sowie der Shader-Anzahl ist offen.

Eines aber ist klar: Einen Nachfolger für die Fury X oder die Titan X wird es vorerst nicht geben. AMD wie Nvidia planen entsprechende Grafikchips und passende Karten erst für 2017, wenn TSMCs 16FF+-Prozess eine wirtschaftliche Fertigung solch großer Dies für Consumer-Modelle erlaubt. Der kürzlich vorgestellte GP100 dürfte der Tesla P100 vorbehalten bleiben.


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