Abo
  • Services:

Grafikkarten: Nvidia beendet sein Geforce Partner Program

Die Kritik aus der Community war wohl zu groß: Nvidia beendet wenige Wochen nach dem Start sein Geforce Partner Program. Das Unternehmen findet, seine Absichten seien falsch verstanden worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Geforce-Grafikkarte von Nvidia
Geforce-Grafikkarte von Nvidia (Bild: Nvidia)

In seinem Blog hat Nvidia das sofortige Ende des erst am 1. März 2018 gestarteten Geforce Partner Program bekanntgegeben. "Die Gerüchte, Mutmaßungen und Irrtümer sind weit über das Ziel hinausgeschossen. Anstatt die Fehlinformationen zu bekämpfen, haben wir uns entschieden, das Programm einzustellen", schreibt Nvidia.

Stellenmarkt
  1. BASF Services Europe GmbH, Berlin
  2. SAUER GmbH / REALIZER GmbH, Stipshausen, Pfronten, Bielefeld

Nvidia bezeichnet das Programm als Versuch, zusammen mit Partnern wie Asus, MSI und Gigabyte dafür zu sorgen, dass Spieler beim Kauf einer Grafikkarte "volle Transparenz" haben und "sicher Produkte auswählen" können, "die das Versprechen von Nvidia Geforce enthalten." Die Firmen, die daran teilnahmen, sollten weitreichende Unterstützung bei Marketing, Technik und Training bekommen. Dafür mussten sich die Partner verpflichten, das Geforce-Logo zu nutzen und nur über autorisierte Distributoren zu verkaufen.

Das Problem: Nvidia soll auch dafür gesorgt haben, dass die Partner unter ihren Hauptmarken nur noch Grafikkarten von Nvidia anbieten. Aus diesem Grund hatte etwa Asus für AMD-Karten im April 2018 eine neue "Markenidentität" namens Arez angekündigt, unter der künftig AMD-Radeon-RX-Grafikkarten verkauft werden sollten.

AMD hatte dafür gesorgt, dass die Community von den Nvidia-Vorgaben erfuhr, indem der Blogger Kyle Bennett - Gründer der Hardware-Seite HardOCP - ein paar Hintergrundinformationen über das Geforce Partner Program zugespielt bekam. Bennett hatte dann bei Hardwarefirmen nachgefragt und weitere Details über die eigentlich vertraulichen Bundles und Marketinggelder erfahren. Vor allem aber hatte er geschrieben, dass Nvidia seinen Partnern gedroht haben soll, eventuell keine frühen Chiplieferungen für Produkte zum Launch zu erhalten, falls diese zu eng mit AMD kooperierten.

Ob Nvidia anstelle des Geforce Partner Program ein anderes Programm etabliert, ist unklar. Auch ist derzeit nicht absehbar, ob etwa Asus seine neue Marke Arez beibehält oder demnächst unter seiner Hauptmarke Republic of Gamers doch wieder AMD-Karten anbietet.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 104,85€ + Versand
  2. 449€

ArcherV 07. Mai 2018 / Themenstart

Aber der Intel ist ja nicht langsamer. Ganz konkret: welche CPUs meinst du denn? Unter...

elidor 07. Mai 2018 / Themenstart

Mit GeForce Now gehen sie einen großen Schritt in Richtung Alleinstellungsmerkmal. Ich...

ger_brian 07. Mai 2018 / Themenstart

Richtig. Aber das verstehen die meisten nicht. In den allermeisten Anwendungsfällen läuft...

DeathMD 07. Mai 2018 / Themenstart

Das machen alle Faschisten so.

freddx12 07. Mai 2018 / Themenstart

Der Witz hierbei war, dass die 970 ein super GPU war und auch "nur" mit 3 oder 3,5 gb...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


God of War (2018) - Fazit

Viele langjährige Fans von Kratos dürften beim neuen God of War erst mal vom Glauben abfallen. Der Neue hat aber auf eigenständige Art ebenfalls das Zeug zum Kulthelden.

God of War (2018) - Fazit Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


    Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
    Xbox Adaptive Controller ausprobiert
    19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

    Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
    Von Andreas Sebayang

    1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
    2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
    3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

      •  /