Abo
  • Services:

Grafikkarten: MSI veröffentlicht die Radeon RX 580/570 Mech 2

Auch wenn Nvidias das Geforce Partner Program offiziell beendet hat, die Partner können vorerst nicht mehr zurück: Nach Asus bringt MSI mehrere Radeon-Grafikkarten unter neuem Namen in den Handel.

Artikel veröffentlicht am ,
Radeon RX 580 Mech 2
Radeon RX 580 Mech 2 (Bild: MSI)

MSI hat die Radeon RX 580 Mech 2 und Radeon RX 570 Mech 2 vorgestellt, zwei neue Grafikkarten mit AMDs Polaris-Chip. Wer sich fragt, warum der Hersteller über ein Jahr nach der Veröffentlichung der Radeon RX 580/570 (Test) weitere Modelle auflegt, die Antwort lautet: Nvidias Geforce Partner Program (GPP). Damit wollte der Konkurrent eine Grafikkarten-Exklusivität erzwingen, ist jedoch zumindest offiziell wieder davon abgerückt. Die Schäden aber sind angerichtet.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg vor der Höhe
  2. Bosch Gruppe, Abstatt

Zuerst hatte Asus neue alte Radeons unter der Arez-Marke angekündigt, statt sie wie bisher ins ROG-Portfolio (Republic of Gamers) zu integrieren. Nun folgt MSI mit Mech 2 statt Gaming, wobei die Karten hinsichtlich Platine und Kühler ziemlich vertraut wirken. Die Pixelbeschleuniger und die Kartons brauchen Vorlaufzeit und wurden bereits produziert, da würde es Asus und MSI nur noch mehr Geld kosten, alles wieder einzustampfen.

Auf das GPP hatte Kylek Bennett aufmerksam gemacht, der Gründer der Hardware-Seite HardOC, nach einem Hinweis von AMD. Teilnehmern des Geforce Partner Program soll Nvidia unter anderem Maßnahmen wie Spiele-Bundles, Rabatte, Social-Media- und Ingenieurhilfe sowie Marketing-Gelder versprochen, aber auch indirekt die Drohung ausgesprochen haben, ihnen eventuell keine frühen Chiplieferungen für Produkte zum Launch zur Verfügung zu stellen. Quasi als Krönung hatte Nvidia vorgeschrieben, dass per Geforce Partner Program nur noch Nvidia-Grafikkarten unter bestimmten Brands verkauft werden dürften, was mit Asus' Arez und MSIs Mecha 2 nun Realität ist.

Nvidia bezeichnet das Programm als Versuch, zusammen mit Partnern dafür zu sorgen, dass Spieler beim Kauf einer Grafikkarte "volle Transparenz" haben und "sicher Produkte auswählen" können, "die das Versprechen von Nvidia Geforce enthalten". AMD beschwörte zuvor in einem Blogeintrag die eigenen Radeon-Produkte und die Wahlfreiheit der Gamer, ohne das GPP explizit zu nennen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

oldathen 16. Mai 2018

werde ich auch nicht mehr machen. Weder Intel noch Nvidia :-) Da pfeif ich auf das letzte...

Psy2063 16. Mai 2018

es ging um die "gaming" Markennamen, die von den Herstellern für die Karten benutzt...


Folgen Sie uns
       


Dragon Quest 11 - Test

Der 11. der Teil der Dragon-Quest-Reihe bleibt bei den Wurzeln der über 30 Jahre alten Serie und macht damit fast alles richtig.

Dragon Quest 11 - Test Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

    •  /