Grafikkarten: Intel und AMD bereiten Displayport 2.0 vor

Patches für die Linux-Grafiktreiber von Intel und AMD zeigen: Kommende Hardware der Hersteller wird endlich Displayport 2.0 unterstützen.

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Die Linux-Patches verraten die Arbeiten der Hersteller an Displayport 2.0.
Die Linux-Patches verraten die Arbeiten der Hersteller an Displayport 2.0. (Bild: Judy Gallagher, flickr.com/CC-BY 2.0)

Die Hardware-Hersteller Intel und AMD haben in dieser Woche unabhängig voneinander Patches für ihre jeweiligen Linux-Grafiktreiber veröffentlicht. Damit setzen beide erstmals den Support für Displayport 2.0 um, das offiziell bereits vor rund zwei Jahren standardisiert wurde.

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Konkret umgesetzt wird dabei von AMD zunächst SST (Single-Stream-Transport) für die mit Displayport 2.0 neu eingeführten Übertragungsmodi und das neue Signal-Enconding. Denn anders als bei Displayport 1.4 kommt eine 128b/130b- statt einer 8b/10b-Codierung zum Einsatz, was den Overhead zugunsten von effektiv mehr Durchsatz verringert.

Vorbereitet ist auch die Nutzung von UHBR10, was 10 GBit/s pro Lane entspricht und damit bei vier verfügbaren Lanes 40 GBit/s theoretischer Bandbreite. Hinzu kommen noch UHBR 13.5 und UHBR 20. Analog hat auch Intel die Unterstützung für das Encoding sowie für die neuen Übertragungsmodi in seinen Patches umgesetzt.

Langes Warten auf Displayport 2.0

Bisher gibt es quasi keine Grafikhardware, die Displayport 2.0 unterstützt. Ebenso sind keine Monitore verfügbar, die mit dem neuen Videoübertragungsstandard genutzt werden können. Das könnte auch mit der Covid-19-Pandemie in Zusammenhang stehen.

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Die Patches von AMD und Intel geben nun aber erstmals einen Hinweis darauf, dass die Hardware-Umsetzung des Standards mittelfristig verfügbar sein wird. So schreibt Intel in den Patches etwa explizit, dass die für 2022 geplante Gaming-Karte Intel Arc alias DG2 Displayport 2.0 unterstützen wird.

Eine große Auswahl an Grafikkarten bei Alternate

Der Standard eignet sich für 8K-UHD mit 7.680 x 4.320 Pixeln bei 60 Hz mit voller 4:4:4-Abtastung sowie 10 Bit pro Farbkanal für HDR10. Ohne High Dynamic Range ist 10K bei 60 Hz umsetzbar oder 4K bei 144Hz (UHBR10) oder gar 240 Hz (UHBR20). Wird hingegen die DSC (Display Stream Compression) eingesetzt, klappt sogar 16K bei 60 Hz im SDR-Betrieb (8 Bit pro Kanal). Displayport 2.0 steht außerdem als sogenannter Alternate Mode für USB 4 bereit.

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