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Grafikkarten: Geforce RTX 5090 soll Richtung 5.000 US-Dollar klettern

Ein Medienbericht rechnet 2026 mit spürbaren Preisaufschlägen bei Grafikkarten von Nvidia und AMD .
/ Peter Steinlechner
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Artwork von PC mit Nvidia-GPU (Bild: Nvidia)
Artwork von PC mit Nvidia-GPU Bild: Nvidia

Der Markt für PC-Grafikkarten könnte Anfang 2026 vor einem deutlichen Preissprung stehen. Darauf weist ein Bericht der südkoreanischen Website Newsis(öffnet im neuen Fenster) hin, auf den sich auch mehrere US-Medien beziehen.

Demnach planen sowohl Nvidia als auch AMD höhere Preise quer durch große Teile ihres GPU-Portfolios – mit besonderen Auswirkungen im High-End-Segment. Für Nvidias Geforce RTX 5090 ist in den Berichten sogar von möglichen Straßenpreisen bis zu rund 5.000 US-Dollar die Rede, sollte die Entwicklung anhalten.

Als zentraler Treiber wird ein starker Anstieg der Kosten für Speicherbausteine genannt, insbesondere für GDDR- und DRAM-Module. Diese Komponenten machen bei modernen Grafikkarten einen immer größeren Teil der Gesamtkosten aus.

Hersteller und Partner sollen die höheren Einkaufspreise ab dem ersten Quartal 2026 schrittweise an den Handel weitergeben. Laut den koreanischen Informationen könnte AMD bereits im Januar damit beginnen, Nvidia würde kurz darauf folgen. Offizielle Bestätigungen gibt es bislang nicht.

Besonders spürbar wären Preisänderungen beim Topmodell Geforce RTX 5090. Das aktuelle Flaggschiff kam mit einem Listenpreis von 2000 US-Dollar auf den Markt und liegt in europäischen Shops derzeit meist um die 3.000 Euro, je nach Custom-Design und Verfügbarkeit.

Bei AMD könnten Preissteigerungen etwas weniger extrem ausfallen

Ein Sprung in Richtung 5.000 US-Dollar würde damit einem neuen, bislang unerreichten Niveau entsprechen. Auch bei AMDs Oberklasse-Karten aus der Radeon-Serie (Topmodelle derzeit bis zu 1.000 Euro) werden Aufschläge erwartet, wenn auch nach jetzigem Stand in etwas moderaterem Umfang.

Für PC-Spieler und Hardware-Enthusiasten ist die Lage damit unübersichtlich: Bereits in den vergangenen Monaten gab es punktuell steigende Straßenpreise, doch falls die koreanischen Hinweise zutreffen, könnten 2026 breitere und dauerhafte Anpassungen folgen.

Sicher ist bislang nur, dass steigende Speicherpreise die Kalkulation der Hersteller unter Druck setzen. Ob und in welchem Tempo sich das tatsächlich auf Endkunden durchschlägt, hängt letztlich vom Wettbewerb und der Nachfrage ab – und davon, ob Nvidia und AMD die höheren Kosten wirklich voll an den Markt weiterreichen.


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