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Grafikkarte: Radeon RX Vega erscheint Ende Juli 2017

Computex 2017
AMD hat einen Termin für seine kommende Highend-Grafikkarte genannt: Die Radeon RX Vega soll auf der Siggraph-Messe Ende Juli 2017 vorgestellt werden. Verfügbar dürfte sie im Laufe des Augusts sein.
/ Marc Sauter
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Logo von Radeon RX Vega (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Logo von Radeon RX Vega Bild: Marc Sauter/Golem.de

AMD-Chefin Lisa Su hat auf der Komponentenmesse Computex 2017 angekündigt, dass die Radeon RX Vega zur GPU-Konferenz Siggraph 2017(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht werde. Diese findet vom 30. Juli bis zum 3. August 2017 im kalifornischen Los Angeles statt. Die neue Highend-Spielegrafikkarte sollte dann im Laufe des Augusts im Handel verfügbar sein.

AMD stellt Vega vor (CES 2017)
AMD stellt Vega vor (CES 2017) (02:33)

Vor Ort zeigte AMD eine Demo des Bethesda-Spiels Prey in 4K-UHD mit mehr als 60 Bildern pro Sekunde auf einem Ryzen-Threadripper-System mit zwei Radeon RX Vega. Der Titel benötigt allerdings vergleichsweise wenig Leistung, weshalb die Framerate nur bedingt aussagekräftig oder vergleichbar ist. Die Grafikkarte selbst hielt Lisa Su auf der Bühne nicht hoch, einzig Prototypen steckten in einigen der ausgestellten Systeme.

Vega 10 mit vielen Änderungen

Die Radeon RX Vega nutzt den Vega-10-Chip und wahrscheinlich einen Vollausbau mit eventuell nur 8 GByte Videospeicher. Die Profivariante Radeon Vega Frontier Edition weist 16 GByte auf. Mit 4.096 Shader-Einheiten und einem 2.048-Bit-Interface ähnelt Vega 10 stark dem Fiji-Chip der Fury X. Die laut AMD deutlich höhere Leistung rührt von architektonischen Verbesserungen, der besseren 14LPP-Fertigungstechnik und dem um mindestens 50 Prozent gestiegenen GPU-Takt her.

AMD nennt einen mehr als verdoppelten Geometriedurchsatz, feinkörniger berechnete Tessellation, einen neuen Primitive Shader, pro Takt leistungsstärkere ALUs, einen Tiled-based Renderer wie bei Nvidia, eine verbesserte verlustfreie Farbkompression, einen vermutlich größeren L2-Cache, die daran angeschlossenen und überarbeiteten Raster-Endstufen und noch einiges mehr. Wie schnell die Radeon RX Vega schlussendlich wird, ist daher kaum abzuschätzen.


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