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Mehrere Geforce-Karten
Mehrere Geforce-Karten (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Grafikkarte: Nvidias neuer Gamer-Chip soll Turing heißen

Mehrere Geforce-Karten
Mehrere Geforce-Karten (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

In wenigen Wochen soll Nvidia die nächste GPU für Geforce-Karten ankündigen. Sie soll einem Bericht zufolge nach dem britischen Mathematiker den Codenamen Turing tragen. Unklar bleibt, ob Turing nur für einen Chip steht und auf welcher Architektur er basiert.

Nvidia soll in Bälde einen Turing genannten Geforce-Chip für Spieler-Grafikkarten vorstellen. Das berichtet Reuters unter Berufung auf nicht näher beschriebene Quellen. Der Zeitpunkt passt: Im März 2018 findet die Entwicklerkonferenz GDC (Games Developer Conference) und Nvidias Hausmesse GTC (GPU Technology Conference) statt, beide würden sich für eine erste Ankündigung und nachfolgende Präsentationen eignen.

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Aus Herstellerkreisen ist zudem zu hören, dass im Frühsommer eine neue Geforce-Generation in den Handel kommen soll. Bisher wurde in diesem Kontext der Codename Ampere genannt. Dahinter soll sich eine für Spieler angepasste Variante der Volta-Architektur verbergen. Wie sich Turing hier einsortiert, bleibt vorerst offen. Aktuelle Gamer-Grafikkarten wie die Geforce GTX 1080 Ti basieren auf der Pascal-Technik, die erstmals 2016 veröffentlicht wurde.

Turing reiht sich ein

Rein von der Bezeichnung her erscheint Turing für einen Nvidia-Codenamen sinnvoll: Die bisherigen Architekturen heißen Tesla, Fermi, Kepler, Maxwell, Pascal und Volta - benannt also nach berühmten Forschern und Wissenschaftlern. Zudem wäre es denkbar, dass Ampere die Technik oder die Chip-Familie für High Performance Computing wie Deep Learning und Turing eine GPU mit Fokus auf Spiele ist. Mit Volta, genauer dem V100-Chip und dessen Tensor-Cores, hatte Nvidia diese Richtung bereits vorgegeben. Allerdings klingt Ampere für Spieler und Turing für HPC irgendwie passender. Denkbar wäre zudem ein Chip speziell für Krypto-Mining.

Der Codename Turing bezieht sich natürlich auf den britischen Mathematiker Alan Turing, der vor allem für seine Hilfe bei der Entschlüsselung der Enigma-Maschine der Nazis im Zweiten Weltkrieg und den nach ihm benannten Turing-Test für künstliche Intelligenz bekannt ist. Zu Lebzeiten wurde das Werk Turings aufgrund seiner Homosexualität nicht gewürdigt, erst Ende 2013 erfolgte eine Königliche Begnadigung und somit die offizielle Rehabilitierung.


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Cerdo 14. Feb 2018

Turing hat so viel mehr gemacht, als nur den Turing-Test vorzuschlagen. Die komplette...

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Dwalinn 14. Feb 2018

Früher waren die aber auch nicht überteuert am ende ihrer Lebenszeit. Bevor sie ganz...

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bulli007 13. Feb 2018

........ob eine rauskommt und wie sie heißt! Wenn sie für Miner Interessant ist wird der...

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