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Grafikkarte: Nvidia setzt RX 590 eine GTX 1060 mit GDDR5X entgegen

Als Reaktion auf die bald erscheinende Radeon RX 590 arbeiten Nvidia und dessen Partner offenbar an einer Geforce GTX 1060 mit GDDR5X-Videospeicher. Es wäre die fünfte Version der Grafikkarte.

Artikel veröffentlicht am ,
Geforce GTX 1060 gegen Radeon RX
Geforce GTX 1060 gegen Radeon RX (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nvidia führt in den Spezifikationen der Geforce GTX 1060 erstmals GDDR5X statt nur GDDR5 als Videospeicher auf. Wahrscheinlich handelt es sich dabei nicht um einen Fehler, sondern um verfrühte Informationen, denn die überarbeitete Grafikkarte dürfte gegen AMDs geplante Radeon RX 590 positioniert werden. So wie bisher bei der Geforce GTX 1060 (Test) und der Radeon RX 580 (Test) erwarten wir auch bei den zwei neuen Varianten einen ähnlichen Preis und eine ähnliche Leistung.

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Die ursprüngliche Geforce GTX 1060 erschien im Juli 2016 basierend auf einem GP106-Grafikchip mit 1.280 Rechenkernen und einem 192 Bit breiten Interface mit 6 GByte Videospeicher. Etwas später folgte eine Variante der Geforce GTX 1060 mit 3 GByte, die obendrein nur 1.152 Shader-Einheiten aufweist. Ein paar Monate später folgte als Reaktion auf die Radeon RX 580 mit erneut 1.280 ALUs, aber schnellerem Speicher: Der GDDR5 läuft mit einer Datenrate von 9 GBit pro Sekunde (4,5 GHz) statt wie bisher mit 8 GBit pro Sekunde. Ein viertes Modell hat 5 GByte Videospeicher und ist primär für chinesische Internet-Cafés gedacht.

Eine Geforce GTX 1060 mit GDDR5X-Videospeicher dürfte mindestens 10 GBit/s aufweisen und wird vermutlich rein von Partnern umgesetzt. Denn so sind höhere GPU-Taktraten und ein Power-Limit von mehr als 120 Watt möglich, welches Nvidia für die Founder's Edition umgesetzt hat. Die Radeon RX 590 wiederum nutzt mit dem Polaris 30 offenbar einen überarbeiteten Polaris-20-Chip, der neuerdings im 12-nm- statt im 14-nm-Verfahren gefertigt wird. Dadurch steigen die GPU-Frequenz um 150 MHz bis 200 MHz.

Überdies zeigen Nvidias Ambitionen mit der Geforce GTX 1060 mit GDDR5X-Videospeicher, dass die Turing-Architektur in absehbarer Zeit dem Preissegment über 500 Euro vorbehalten sein wird. Eine Geforce GTX 1060 mit 6 GByte kostet derzeit etwa 250 Euro.

Nachtrag vom 29. Oktober 2018, 9:21 Uhr

Die Geforce GTX 1060 GamingPro OC+ von Palit zeigt, dass der GDDR5X mit nur 8,8 GBit/s läuft. Es ist anzunehmen, dass ein GP104- statt eines GP106-Chips verwendet wird.

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H4ndy 23. Okt 2018

Auf der anderen Seite ist es aber in Nvidias Interesse, die RTX-Technologie billig in den...

Apfelbaum 22. Okt 2018

Danke, das werd ich mal ausprobieren :). Du meinst die ingame Settings, richtig?

Knarz 22. Okt 2018

Und genau das ist schlicht falsch. Hätte es entsprechende CPUs für den Massenmarkt...

ms (Golem.de) 21. Okt 2018

Die Radeon RX 590 nutzt GDDR5.


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