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Grafikkarte: Nvidia bringt neue Titan X mit GP102-Chip für 1200 US-Dollar

Nvidia hat ein neues Topmodell angekündigt: Die Titan X heißt fast so wie ihre Vorgängerin, die Spieler-Grafikkarte basiert aber auf der Pascal-Architektur. Sie schlägt die Geforce GTX 1080 spielend, Preis und Verfügbarkeit zeigen jedoch ihren Sonderstatus.

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Titan X
Titan X (Bild: Nvidia)

Klar, die ikonische Lederjacke darf nicht fehlen: Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang höchstpersönlich hat die Titan X vorgestellt, die bis dato schnellste Grafikkarte für Spieler und Prosumer. Huang präsentierte den neuen Pixelbeschleuniger auf einem Deep-Learning-Treffen an der Standford University, Kalifornien, dem neben vielen Forschern und Studenten auch Andrew Ng beiwohnte, der Chief Scientist des chinesischen Suchmaschinengiganten Baidu.

  • Jen-Hsun "Lederjacke" Huang mit der Titan X (Foto: Nvidia)
  • Specs der Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
Jen-Hsun "Lederjacke" Huang mit der Titan X (Foto: Nvidia)
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Anders als bei der Geforce GTX Titan X verzichtet Nvidia auf das Geforce-Branding, die neue Karte heißt schlicht Titan X. Die technische Basis bildet der GP102-Chip mit Pascal-Architektur, der in TSMCs 16FF+ Fertigungsprozess hergestellt wird und 12 Milliarden Transistoren auf 471 mm² integriert. Der Vollausbau des Chips mit 30 Shader-Blöcken, was 3.840 Rechen-Einheiten ergibt, bleibt allerdings den kommenden Quadro-Modellen vorbehalten.

Bei der Titan X sind 28 Shader-Cluster aktiv, was 3.584 ALUs ergibt. Das Speicherinterface ist 384 Bit breit und bindet 12 GByte GDDR5X mit einer Datenrate von 10 GBit pro Sekunde an. Der GP102-Chip an sich lässt sich daher als um +50 Prozent verbreiterter GP104 beschreiben, wie er für die Geforce GTX 1080 verwendet wird. Daraus resultieren 240 Textureinheiten und 96 Raster-Endstufen, die Geschwindigkeit bei halber (FP16) und doppelter Genauigkeit (FP64) ist anders als beim GP100 der Tesla P100 beschnitten (1/32).

Laut Nvidia beläuft sich der Basistakt der Titan X auf 1.417 MHz, der typische Boost soll 1.531 MHz betragen. Die thermische Verlustleistung oder besser gesagt das vom Hersteller auf 250 Watt gesetzte Power-Limit beschränkt die Frequenzen nach oben hin, der 6- und der 8-Pol-Anschluss ermöglichen aber deutlich mehr. Als Kühler kommt das typische DHE-Modell mit Verdampfungskammer und Radiallüfter zum Einsatz.

Die Titan X wird ab dem 2. August 2016 für 1.200 US-Dollar vor Steuern direkt und exklusiv über Nvidias Online-Shop verkauft.

  • Jen-Hsun "Lederjacke" Huang mit der Titan X (Foto: Nvidia)
  • Specs der Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
Specs der Titan X (Bild: Nvidia)

Nachtrag vom 25. Juli 2016, 17:28 Uhr

Nvidia hat weitere Daten wie die Chipgröße bekanntgegeben. Wir haben die entsprechenden Passagen erweitert.

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Anonymer Nutzer 26. Jul 2016

Oder Titan P (P = Pascal) und dann die nächste Titan V etz... So wie die Quadro Karten...

ms (Golem.de) 25. Jul 2016

Wer sagt denn, dass GDDR5X übertaktbar sein soll? Das ist nicht Teil der Spec ... und ob...

plutoniumsulfat 23. Jul 2016

Warum sollte die Ti hier ein Vollausbau werden? Die Karten wären damit viel zu nah...

ms (Golem.de) 22. Jul 2016

Grob +70 bis +90 Prozent in 4K würde ich sagen (stock vs stock), abhängig von der Engine...

eXXogene 22. Jul 2016

Nach vier Jahren nur 50 Prozent Mehrleistung? Das Grafik Business ist wirklich traurig...


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