Grafikkarte: Die Geforce GTX 1050 (Ti) sind für E-Sport-Titel gedacht

Zwei Grafikkarten für Overwatch und Co: Deren Chip wird bei einem ungewöhnlichen Auftragsfertiger hergestellt und treibt die Geforce GTX 1050 (Ti) an. Beide kommen ohne extra Stromanschluss aus.

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Stilisierte Geforce GTX 1050 Ti
Stilisierte Geforce GTX 1050 Ti (Bild: Nvidia)

Wie erwartet hat Nvidia die Geforce GTX 1050 Ti und die Geforce GTX 1050 vorgestellt. Beide Grafikkarten sollen Gelegenheitsspieler und Fans von E-Sport-Games wie Counter-Strike Global Offensive oder Overwatch ansprechen, aber auch genügend Leistung für Gears of War 4 liefern. Die zwei Pixelbeschleuniger basieren wie schon die Titan X, die Geforce GTX 1080/1070 und die Geforce GTX 1060 auf Nvidias aktueller Pascal-Architektur.

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Interessant ist, dass Nvidia bisherige Chips wie den GP102, den GP104 und den GP106 alle im 16FF+ genannten Verfahren beim taiwanischen Auftragsfertiger TSMC hat herstellen lassen. Für den GP107 der Geforce GTX 1050 (Ti) hingegen wurde Samsung beauftragt und die 14LPP-Technik zur Fertigung ausgewählt, Hintergründe nannte Nvidia nicht. Der GP107-Chip besteht aus 3,3 Milliarden Transistoren und misst 132 mm², was grob der Hälfte des GP104 der Geforce GTX 1080/1070 entspricht. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass Chipteile wie die Video-Einheit oder der Display-Controller nicht skalieren.

Als Vollausbau weist der GP107 sechs Shader-Blöcke mit je 128 Rechenkernen auf, was 768 ALUs ergibt. Das Speicherinterface ist 128 Bit breit und steuert GDDR5-Videospeicher an, der bei der Geforce GTX 1050 (Ti) jeweils mit 7 GBps und somit 3,5 GHz läuft. Das größere Modell ist immer mit 4 GByte Videospeicher versehen, bei der Variante ohne Ti-Suffix gestattet Nvidia auch 2 GByte. Die Geforce GTX 1050 Ti nutzt 768 Shader-Einheiten bei 1,3 bis 1,4 GHz und die Geforce GTX 1050 nur 640 Rechenkerne bei höheren 1,4 bis 1,5 GHz.

Ideal für Mini-PCs

Diese Frequenzen sind die Referenzangabe, es steht den Partnern aber frei, sie zu steigern. Gleiches gilt für die Stromversorgung: Nvidia nennt eine Leistungsaufnahme von unter 75 Watt, weshalb kein zusätzlicher Stecker notwendig ist. Übertaktete Varianten sind allerdings mit einem solchen versehen. Custom-Designs kommen von Asus, EVGA, Galax, iGame, Inno3D, MSI, Palit und Zotac - die meisten davon sind extrem kurz.

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Von der Leistung her soll die Geforce GTX 1050 Ti etwa die dreifache Geschwindigkeit der Geforce GTX 650 erreichen, die 2013 veröffentlicht wurde - der Aufrüstzyklus liegt bei zwei bis drei Jahren. Tests der beiden neuen Grafikkarten gestattet Nvidia allerdings erst kommende Woche, wenn sie in den Handel kommen. Die Preise liegen bei 125 (non-Ti) und 155 (Ti) Euro.

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