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Grafikkarte: AMDs Roadmap ordnet Leistung der Polaris-Modelle ein

Polaris 10 so flott wie eine Fury X und Polaris 11 für die Mittelklasse: AMDs neue Grafikkarten -Roadmap gibt einen detaillierten Ausblick auf das Jahr 2016. Alle Radeon-300-Modelle werden ersetzt.
/ Marc Sauter
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Keine Radeon-Rebrands dieses Jahr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Keine Radeon-Rebrands dieses Jahr Bild: Martin Wolf/Golem.de

AMD hat eine neue Grafikkarten-Roadmap veröffentlicht, welche die Jahre 2016 bis 2018 umspannt ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Konkret listet der Ausblick die beiden neuen Modelle Polaris 11 (Baffin) und Polaris 10 (Ellesmere) inklusive grober Leistungseinordnung für 2016 sowie die kommenden Vega- und Navi-Varianten auf. Die Roadmap zeigt, dass die zwei Polaris-GPUs in unterschiedlichen Ausbaustufen auf diversen Grafikkarten verwendet werden und damit das bisherige Portfolio an R5-, R7- und R9-300-Modellen ablösen sollen.

AMD stellt 14-FinFET-Polaris-GPU-Architektur vor
AMD stellt 14-FinFET-Polaris-GPU-Architektur vor (02:33)

Der größere Chip, Polaris 10, erreicht der Roadmap zufolge die Geschwindigkeit der Fury X . Diese wassergekühlte Karte stellt derzeit AMDs flottestes Angebot dar. Nach unten hin soll Polaris 11 bis ins obere Drittel der aktuellen R9-/R7-300er-Serie hineinreichen. Darunter platziert der Hersteller mehrere Pixelbeschleuniger auf Basis von Polaris 11, wobei die OEM-Varianten unterhalb der Radeon R7 360 vermutlich weiterhin bestehen bleiben.

Bisherige Informationen und Spekulationen gehen bei Ellesmere (Polaris 10) von einem 256-Bit-Interface mit GDDR5(X)-Videospeicher und 2.560 Shader-Einheiten aus. Baffin (Polaris 11) soll eine 128 Bit breite Anbindung nutzen und 1.280 Rechenwerke aufweisen. Beide Grafikchips basieren auf der GCN-v4-Architektur mit verbesserten Funktionsblöcken und schnelleren ALUs. Gefertigt werden die GPUs bei Globalfoundries im 14LPP-Verfahren, was neben den technischen Neuerungen die Effizienz steigern soll.

Als Starttermin für die Polaris-Modelle wird der Frühsommer 2016 gehandelt. Konkurrent Nvidia plant in einem ähnlichen Zeitraum erste Grafikkarten mit der Pascal-Architektur. Im Gespräch sind drei Varianten auf Basis des GP104-Chips, ebenfalls mit 256-Bit-Interface und GDDR5(X)-Videospeicher.


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