Kryptowährungen: AMD will keine Mining-Sperren einführen

Grafikkarten wie die RX 6700 XT sollen keine Treibersperren erhalten. AMD gibt auch zu, dass Nvidia-GPUs dafür sowieso besser geeignet sind.

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AMDs RX 6700XT soll keine Treibersperre erhalten.
AMDs RX 6700XT soll keine Treibersperre erhalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Im Gegensatz zu Nvidia will AMD wohl nicht gegen Cryptocurrency-Schürfer vorgehen, die Grafikkarten in großen Mengen zu einem Zweck einsetzen: dem Berechnen von Hashes für Ethereum und andere Kryptowährungen. "Wir werden überhaupt keine Arbeitslasten blockieren, nicht nur Mining in diesem Fall", sagt AMD-Produktmanager Nish Neelalojanan in einem Pre-Briefing zur Radeon RX 6700 XT (Test). Das Magazin PCGamer zitiert daraus.

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Neelalojanan stellt dabei klar, dass RDNA2-Grafikkarten wie die RX 6800 XT und 6700 XT zudem eher auf gamingspezifische Lasten ausgelegt sind. Das liegt auch an den im Vergleich zu Nvidia Ampere geringeren Speicherbandbreiten. Diese sind für gute Hashrates notwendig. Sie sind wiederum beim Mining in der Kosten-Nutzen-Rechnung neben dem Energiebedarf unter Last eine der wichtigsten Merkmale einer Grafikkarte.

Nvidia RTX 3060 rechnet schneller

Ein Beispiel: Die erst seit kurzem (nicht) verfügbare RX 6700 XT von AMD hat mit ihrem 192-Bit-Speicherbus laut Cryptomining-Blog eine Hashrate von knapp 43,5 MH/s (Megahashes pro Sekunde). Die Geforce RTX 3060 (Test) ist in der Theorie eine wesentlich günstigere und vor allem unter Last sparsamere Grafikkarte und soll 47 MH/s schaffen.

Nun hat Nvidia eine Treibersperre für miningspezifische Lasten veröffentlicht. Die wurde mit dem Developer-Treiber 470.05 allerdings versehentlich wieder aufgehoben, was von Minern genutzt wird. Alles, was es dazu braucht, ist, den entsprechenden Treiber zu installieren. Das funktioniert allerdings nur für einzelne Karten und nicht für GPUS, die parallel geschaltet wurden.

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Egal, für welche Karte sich Kunden entscheiden: Sie sind generell noch immer kaum verfügbar. Während die Geforce RTX 3060 derzeit bei mindestens 590 Euro liegt, ist die RX 6700 XT für derzeit ab 750 Euro zu haben. Beide sind damit sehr teuer.

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ZerP 19. Mär 2021

Die Fabrics und der RAM-Durchsatz sind zum Glück bei AMD der Flaschenhals. Zum Glück? Ja...

niemandhier 18. Mär 2021

also mein Warenkorb ist noch voll, Checkout aber immer noch schwierig..

nohoschi 18. Mär 2021

"Unsere Grafikkarten eignen sich für Grafikausgaben und nicht für reinen...



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