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Grafikkarte: AMD möchte 2016 das komplette Portfolio erneuern

Nächstes Jahr plant AMD, alle Grafikkarten zu aktualisieren, vom Low- bis zum High-End-Modell. Die Arctic-Islands-Familie umfasst neue GPUs im FinFET-Verfahren sowie eventuell ältere Grafikchips.

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Fiji ist die bisher erste GPU mit HBM-Unterstützung.
Fiji ist die bisher erste GPU mit HBM-Unterstützung. (Bild: Techpowerup)

AMD geht davon aus, 2016 das komplette Grafikkarten-Portfolio zu erneuern. Das hat Chefin Lisa Su auf der Credit Suisse Annual Technology Conference gesagt, nachdem sie das Thema bereits vor einem Monat anriss. In den vergangenen Monaten hatte sich AMD Kritik gefallen lassen müssen, da das aktuelle Grafikkarten-Angebot der R7-/R9-300-Serie bis auf eine Ausnahme einzig auf höher getakteten, nicht aber technisch neuen Chips der vergangenen Jahre basiert. Die Radeon R7 370 etwa nutzt eine Pitcairn-GPU, die AMD seit 2012 in der Radeon HD 7850 und der Radeon R7 265 verwendet.

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Halbwegs neu ist hingegen die Radeon R9 380X, denn der Tonga-XT-Chip war bisher nicht im Desktopsegment verfügbar. Die modernsten Karten sind die Radeon R9 Fury X, die Radeon R9 Fury und die Radeon R9 Nano mit Fiji-GPU und High Bandwidth Memory. Interessant dürfte werden, welche Chips AMD 2016 weiterverwendet und wo der Hersteller neue GPUs positionieren wird. Die Grafikkarten laufen unter dem Familiennamen Arctic Islands.

Mindestens zwei neue Chips sollen erscheinen

Der Auftragsfertiger Globalfoundries hat bestätigt, mehrere AMD-Produkte mit 14LPP-Fertigungstechnik herzustellen, darunter auch GPUs. Derzeit schwirren die Codenamen Baffin, Ellesmere und Greenland umher. Unklar ist allerdings, welche Leistungsklassen diese Chips besetzen sollen und was die Namen bezeichnen. Vermutlich wird AMD einen Chip an der Leistungsspitze positionieren und einen in der Mittelklasse. Raja Koduri, Chef der Radeon Technologies Group, hatte kürzlich zumindest zwei GPUs bestätigt.

Wichtig ist hierbei ein Modell mit hoher Double-Precision-Geschwindigkeit für den Profimarkt, den Nvidia mit dem GP100-Chip mit Pascal-Architektur zu bedienen plant. AMDs aktuelle Fiji-GPU liefert nur eine geringe DP-Leistung, weshalb einzig Consumer- und keine Firepro-Karten verfügbar sind.

Gesetzt den Fall, AMD entwickelt einen High-End- und einen Mid-Range-Chip, erwarten wir beim angekündigten Refresh der Grafikkarten einige Änderungen. Fiji könnte genauso wie Pitcairn aus dem Portfolio fallen, Bonaire und Tonga dürften nach unten rutschen, Oland wäre eventuell obsolet. Theoretisch könnte AMD aber auch mit zwei Chips sechs oder sieben Karten entwickeln.



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Ach 04. Feb 2016

Es gibt 2D Cad und es gibt 2D Cad :]. Wenn da nur Planungen in der Art "Mamis neue Küche...

Ach 04. Feb 2016

Würde ich auch so sehen, selbst wenn man sich bereits für ein Intel System entschieden...

Ostopolix 19. Dez 2015

wird es dann auch Ausführungen von MSI geben?

DY 04. Dez 2015

Das ist die bisherige Erfahrung mit AMD. Siehe Athlon, Athlon XP usw.


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