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Grafikeinheit: Die Geforce GTX 1050 (Ti) für Notebooks nutzt mehr Speicher

4 statt 2 GByte: Nvidia spendiert der mobilen Geforce GTX 1050 doppelt so viel Videospeicher wie dem Desktop-Pendant, die Ti-Variante hatte den schon vorher.

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Im XMG P407 steckt eine Geforce GTX 1050 Ti.
Im XMG P407 steckt eine Geforce GTX 1050 Ti. (Bild: Schenker)

Nvidia hat die Consumer Electronics Show in (CES) Las Vegas genutzt, um dort die Notebook-Ableger der Geforce GTX 1050 und der Geforce GTX 1050 Ti vorzustellen. Geräte mit den beiden neuen Grafikeinheiten gibt es von vielen Herstellern wie Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo, MSI und Schenker.

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Technisch entsprechen die beiden mobilen Varianten weitestgehend ihren Desktop-Pendants, in einigen Bereichen sind sie ihnen zumindest auf dem Papier sogar überlegen. Die Geforce GTX 1050 Ti und die Geforce GTX 1050 basieren auf dem GP107-Chip, jedoch in unterschiedlicher Konfiguration. Die Ti nutzt den Vollausbau mit 768 Shader-Einheiten, die non-Ti nur 640 Rechenkerne. Das Interface ist 128 Bit breit und der Speicher läuft mit 3,5 GHz.

Die Notebook-Chips takten höher als ihre Desktop-Pendants

Während die Desktop-Variante der Geforce GTX 1050 einzig mit 2 GByte GDDR5-Videospeicher angeboten wird, verdoppelt Nvidia beim Notebook-Pendant den Ausbau. Der Ti-Ableger ist ohnehin immer mit 4 GByte ausgestattet. Auch bei den Taktraten gibt es interessante Details: Mit 1.493/1.785 MHz (Basis/Boost) statt 1.290/1.696 MHz läuft die mobile Grafikeinheit etwas flotter, mit 1.354/1.785 MHz statt 1.354/1.760 MHz gilt das auch für die Variante ohne Ti-Suffix.

Die nominell höheren Frequenzen müssen in der Praxis jedoch von Notebook-Herstellern nicht exakt so umgesetzt werden, zumal das eingestellte Power- und Temperatur-Limit sowie die Kühlung auch Auswirkungen auf den Takt haben. Nvidia machte wie üblich keine Angaben zur thermischen Verlustleistung, sie dürfte bei rund 45 Watt (non-Ti) sowie 70 Watt (Ti) liegen.

Verglichen mit einer Geforce GTX 960M ist die Geforce GTX 1050 ersten Tests zufolge etwa 30 Prozent schneller und die Geforce GTX 1050 Ti so flott wie eine Geforce GTX 970M. Für 1080p-Gaming eignen sich beide daher gut.



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RicoBrassers 04. Jan 2017

Äh, what? NVidia hat doch langsam echt nicht mehr alle Tassen im Schrank. Jetzt ist...

RicoBrassers 04. Jan 2017

Eigentlich müsste man "GByte" streichen und da ein "GiByte" draus machen, damit das...


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Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

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