Grafik: Red Hat will endlich HDR-Support unter Linux

Seit Jahren gibt es verschiedene, meist halb fertige Arbeiten für den HDR-Support unter Linux. Red Hat will das nun ändern.

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Linux könnte endlich HDR-Support bekommen.
Linux könnte endlich HDR-Support bekommen. (Bild: Kuhnimi)

Das beim Linux-Distributor Red Hat für das Workstation-Engineering zuständige Team, also jenes, das am Desktop- und Grafik-Support arbeitet, will die HDR-Unterstützung unter Linux verbessern. Das geht aus einer Stellenanzeige hervor, die auf den gesamten Linux-Grafikstack abzielt.

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Erstmals öffentlich vorgestellt wurden die Arbeiten zur HDR-Unterstützung durch Intel-Entwickler bereits vor mehr als vier Jahren. Das zuständige Intel-Team arbeitete darüber hinaus an einer HDR-Umsetzung im Wayland-Protokoll und einem -Compositor. Bereits im Herbst 2016 beschrieb der Nvidia-Angestellte Andy Ritger, welche Änderungen am Linux-Grafikstack notwendig seien, um unter Linux auch mit den freien Treibern HDR darzustellen.

Es folgten zahlreiche weitere kleinere und größere Änderungen, etwa an einzelnen Linux-Kernel-Grafiktreibern oder eben der modernen Displayarchitektur von Wayland. Praktisch nutzbar ist die Technik für Desktop-Nutzer unter Linux bisher aber nicht. Geht es nach Red Hat, soll sich dies künftig ändern.

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In der Stellenanzeige wird neben dem Linux-Kernel und Wayland auch explizit die Desktop-Umgebung von Gnome mit ihrer Fensterverwaltung Mutter als Ziel der Arbeiten genannt. Sollte Red Hat die Stelle also erfolgreich besetzen können, könnte die Nutzung von HDR künftig auch für Linux-Nutzer kein Problem mehr sein.

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