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Keine Spiele?

Nach dem Start bootet unser System in ein leicht angepasstes Android 4.4.4. Unter anderem sind Medien-Apps wie Facebook, Kodi und der MX Player vorinstalliert. Auch zwei Appstores liegen bei: Googles Playstore und Aptoide.

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Positiv überrascht uns der Bildschirm. Das 5 Zoll große IPS-Display löst mit 1.280 x 720 Pixeln auf, ist sehr hell und blickwinkelstabil. Die breiten Ränder sind vermutlich der ergonomisch guten Form geschuldet. Die Stereolautsprecher am unteren Gehäuserand klingen nicht so blechern wie die der Playstation Vita und sind lauter als die des Nintendo 3DS. Bei starken Bässen und voller Lautstärke knarrte es in unserem Gerät auf der rechten Seite aber.

  • Im Sonnenschein verblasst der Bildschirm des GPD XD gegenüber dem LCD-Panel des Nintendo Gameboy Advance SP. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mehrere Generationen Clamshell-Design ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... von links nach rechts: Gameboy Advance SP, Nintendo DS, Nintendo 3DS und GPD XD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm des GPD XD hat eine Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beschriftung der Buttons vereint Playstation- und Xbox-Symbole. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Steuerkreuz und Analogstick sind sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die meisten Tasten des GPD XD sind frei belegbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf beiden Seiten gibt es zwei digitale Schultertasten mit hörbaren Mikroschaltern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Trageschlaufe gehört nicht zum Lieferumfang, kann aber angebracht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm liegt auf den Analogsticks und einigen Buttons auf - dadurch entstehen Fettspuren auf dem Display. Links Nintendo 3DS, daneben GPD XD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des GPD XD (unten) löst wesentlich höher auf als der Bildschirm des Nintendo 3DS (oben). (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die "Gamepadtaste" blendet ein Menü ein, mit dem Toucheingaben auf die Hardwarebuttons umgelegt werden können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von links nach rechts: Miniklinke Kopfhörerausgang, Mini-HDMI-Buchse, Micro-USB-Schnittstelle und Micro-SD-Kartenslot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eins ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., zwei ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., drei Anstellwinkel sind möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Menü zur Simulation von Berührungseingaben ist übersichtlich und leicht verständlich. Die Elemente können frei auf dem Bildschirm platziert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Keine Glanzleistung: Im Benchmark erreicht die Rokchip-CPU keine hohen Werte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die GPU zählt nicht zur Spitzenklasse - für Retrogaming reicht sie aber allemal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der 6.000 mAh starke Akku hält lange durch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Im Sonnenschein verblasst der Bildschirm des GPD XD gegenüber dem LCD-Panel des Nintendo Gameboy Advance SP. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Für den sofortigen Start in eine Spielesession liegt ein Programm namens "Playable" im App-Drawer. Es verwirrt zunächst mit chinesischen Texten und langweilt dann mit einigen zwar grafisch liebevoll gemachten, aber spielerisch schwachen Jump-'n'-Run-Titeln. Um das Potenzial des GPD XD auszuschöpfen, ist also Eigeninitiative gefragt.

Legal, illegal, ganz egal?

Wenn der Hersteller des GPD XD auf seiner Website euphemistisch "Simulator Games" vorschlägt, sind natürlich emulierte Spiele meist älteren Datums gemeint. Deren Download ist aber in Deutschland meist nicht ganz legal. Selbst wenn man im physischen Besitz eines Titels ist, garantiert das leider keine Rechtssicherheit. So bleibt die Entscheidung, ob man sich eine umfangreiche Sammlung von Playstation-ISOs oder Mega-Drive-ROMs zulegt, jedem selbst überlassen - das Risiko allerdings auch.

  • Im Sonnenschein verblasst der Bildschirm des GPD XD gegenüber dem LCD-Panel des Nintendo Gameboy Advance SP. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mehrere Generationen Clamshell-Design ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... von links nach rechts: Gameboy Advance SP, Nintendo DS, Nintendo 3DS und GPD XD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm des GPD XD hat eine Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beschriftung der Buttons vereint Playstation- und Xbox-Symbole. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Steuerkreuz und Analogstick sind sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die meisten Tasten des GPD XD sind frei belegbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf beiden Seiten gibt es zwei digitale Schultertasten mit hörbaren Mikroschaltern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Trageschlaufe gehört nicht zum Lieferumfang, kann aber angebracht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm liegt auf den Analogsticks und einigen Buttons auf - dadurch entstehen Fettspuren auf dem Display. Links Nintendo 3DS, daneben GPD XD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des GPD XD (unten) löst wesentlich höher auf als der Bildschirm des Nintendo 3DS (oben). (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die "Gamepadtaste" blendet ein Menü ein, mit dem Toucheingaben auf die Hardwarebuttons umgelegt werden können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von links nach rechts: Miniklinke Kopfhörerausgang, Mini-HDMI-Buchse, Micro-USB-Schnittstelle und Micro-SD-Kartenslot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eins ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., zwei ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., drei Anstellwinkel sind möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Menü zur Simulation von Berührungseingaben ist übersichtlich und leicht verständlich. Die Elemente können frei auf dem Bildschirm platziert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Keine Glanzleistung: Im Benchmark erreicht die Rokchip-CPU keine hohen Werte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die GPU zählt nicht zur Spitzenklasse - für Retrogaming reicht sie aber allemal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der 6.000 mAh starke Akku hält lange durch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die "Gamepadtaste" blendet ein Menü ein, mit dem Toucheingaben auf die Hardwarebuttons umgelegt werden können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Wir entscheiden uns für den Download einiger Remakes aus dem Playstore. Mit Final Fantasy, Sonic und vielen neu gemasterten Spielen aus der frühen Atari-Zeit gibt es hier ein reiches Angebot. Ebenfalls legal sind emulierte Homebrew-Titel, also Spiele, die meist nach dem Verkaufsende des jeweiligen Systems von unabhängigen Programmierern geschaffen wurden. Ein gutes Beispiel hierfür ist Halo 2600, eine gelungene Umsetzung des Xbox-Shooters für Ataris Konsole aus dem Jahr 1977.

Am meisten Spaß macht uns unterwegs Ultima Underworld. Das PC-Spiel von 1993 läuft per DOS-Box-Emulator und die Steuerung kann gut angepasst werden. Wenn wir in der S-Bahn durch dunkle Verliese schleichen, sind wir immer wieder kurz davor, unsere Haltestelle zu verpassen. Mehr als einmal kommt das Retrogefühl auf: "Wer hätte damals gedacht, dass man das auch auf dem Weg zur Arbeit spielen kann?"

GOG verkauft Ultima Underworld ohne Kopierschutz, somit gibt es auch rechtlich keine Probleme. Viele andere alte DOS-Spiele sind sogar kostenlos erhältlich.

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Mahatma Pech 04. Nov 2019

Das Upgrade scheint ja relativ gut zu sein...

Nr.1 10. Aug 2016

Baut doch einfach eine RICHTIGE Tastatur ein! Mit der Pyra ist man ja leistungstechnisch...

eXistenZ1990 27. Jun 2016

Der Zoll will meinen GPD XD verschrotten, weil das Ladeteil keine CE-Kennung hat. Kann...

michael.knighter 09. Jun 2016

Tja. Ich muss berichten. Hab von obigem Shop bestellt. Kam auch dann bald. Aber. Nach 2...

Spiritogre 05. Jun 2016

Wenn du so große Hände hast, dann wirst du auch hier Probleme bekommen. Der 3DS XL ist...


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