Abo
  • Services:
Anzeige
Die Radeon R9 290X im Referenzdesign
Die Radeon R9 290X im Referenzdesign (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

GPU Hawaii AMD veröffentlicht falsche Daten zur Radeon R9 280X

Eine Webseite auf den Servern von AMD gibt vermeintlich einen guten Überblick über die neuen GPUs der R-Serie alias Volcanic Islands. Auch die noch nicht offiziell angekündigte R9 290X ist darunter, nur sind die Daten für die anderen Karten teils inkorrekt.

Anzeige

Bei AMD gibt es eine Übersichtsseite der technischen Daten aller GPUs der R-Serie. Obwohl der größte Grafikprozessor mit Codenamen Hawaii für die Grafikkarte Radeon R9 290X noch nicht vollständig angekündigt wurde, finden sich auch deren Daten darin. Sie bestätigen, was schon vorab durchgesickert war: 2.816 Rechenwerke und 4 GByte GDDR5-Speicher sind geboten. Dieser erreicht mit 320 GByte/s eine sehr hohe Bandbreite. Dass das nur über einen 512-Bit-Bus möglich ist, verschweigt AMDs Tabelle aber weiterhin.

  • Die falschen Daten am Mittag des 8. Oktober 2013.
Die falschen Daten am Mittag des 8. Oktober 2013.

Dafür verspricht die Webseite aber, die Radeon R9 280X hätte ebenfalls 2.816 ALUs. Das stimmt aber aus mehreren Gründen nicht. Zum einen gibt AMD selbst in seinen Präsentationen zur Vorstellung der neuen GPUs für dieses Modell 2.048 Rechenwerke an, zum anderen handelt es sich um die GPU Tahiti der Radeon HD 7970 mit identischen technischen Eigenschaften. Nur der Takt ist gegenüber der GHz-Edition dieser Karte mit 1 GHz für die 280X um 50 MHz geringer.

Auch eine andere Angabe der Tabelle widerspricht AMDs bisherigen Aussagen. So soll unter den neuen GPUs nur noch die 290X insgesamt sechs Displays ansteuern können - drei davon über einen Displayport-Hub -, die anderen Grafikkarten aber nicht mehr. Das wäre insbesondere für die 280X, die das als 7970 beherrschte, ein Rückschritt. Darüber hinaus fehlt eine andere Angabe zu allen GPUs, die in AMDs Präsentationen bisher verzeichnet war, nämlich die Leistungsaufnahme.

Vermutlich handelt es sich bei der Webseite um eine vorschnell veröffentlichte fehlerhafte Version des Datenblatts, eine Stellungnahme von AMD dazu steht derzeit noch aus.

Nachtrag vom 9. August 2013, 13:00 Uhr

AMD hat sämtliche technischen Daten zu den neuen Grafikkarten von der Webseite entfernt, nicht nur die fehlerhaften.


eye home zur Startseite
Marguth 11. Okt 2013

Ich interpretiere das eher wie das gtX bei nvidia geforce gtX. Kann damit aber natürlich...

OmegaForce 09. Okt 2013

Ich kauf mir vermutlich die 270 Btw dort steht MHz :D

nie (Golem.de) 08. Okt 2013

Fehler ziehen Fehler nach sich ;) Danke, ist korrigiert.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Aachen
  2. Bank-Verlag GmbH, Köln
  3. T-Systems International GmbH, München
  4. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. für 1€ über Sky Ticket (via App auch auf Smartphone/Tablet, Apple TV, PS3, PS4, Xbox One...

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. Autonomes Fahren Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel
  2. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos
  3. Waymo Autonomes Auto zerstört sich beim Unfall mit Fußgängern

LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

Windows 10 S im Test: Das S steht für schlechtes Marketing
Windows 10 S im Test
Das S steht für schlechtes Marketing
  1. Microsoft Neugierige Nutzer können Windows 10 S ausprobieren
  2. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store
  3. Malware Der unvollständige Ransomware-Schutz von Windows 10 S

  1. Re: Wird doch nix

    Ovaron | 06:00

  2. ADblock Golem

    JoachimUrlaub | 05:22

  3. Re: Sinn

    Seargas | 03:52

  4. Re: Natürlich war das ein "Terroranschlag"

    Ach | 03:33

  5. Re: Das Spiel ist auf dem richtigen Weg!

    bynemesis | 03:05


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel