GPU-Architektur Pascal: Nvidias nächster Grafikchip bietet 32 GByte Videospeicher

Auf Maxwell folgt Pascal: Nvidias neue Architektur wird mit 32 GByte gestapeltem Videospeicher mit hoher Datentransferrate kombiniert, für die übernächste Generation namens Volta sind 64 GByte geplant.

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Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang auf der GTC 2015
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang auf der GTC 2015 (Bild: Roland Austinat/PCGH)

Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang hat auf der GPU Technoloy Conference 2015 weitere Details zur nächsten Grafikchip-Architektur Pascal und deren Nachfolger Volta erläutert. Erste Grafikkarten mit Pascal-Technik sollen 2016 erscheinen, mehr Videospeicher als aktuelle Modelle und anders als die morgen erscheinende Quadro M6000 wieder eine hohe Double-Precision-Leistung bieten.

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Die Quadro M6000 basiert wie die Geforce GTX Titan X auf dem Maxwell-Chip GM200. Das Verhältnis der für High-Performance-Computing wichtigen Double-Precision-Leistung liegt nur bei einem 1/32 der Single-Precision-Geschwindigkeit, wie sie etwa für Spiele relevant ist.

  • Roadmap zur SP-Leistung pro Watt (Bild: Nvidia)
  • Roadmap zur Mixed-Precision-Leistung (Bild: Nvidia)
  • Roadmap zum Speicherausbau (Bild: Nvidia)
  • Roadmap zur Datentransferrate (Bild: Nvidia)
  • Roadmap zur Geschwindigkeit von Pascal (Bild: Nvidia)
  • Mockup einer Platine ohne echten Pascal-Chip oder HBM (Bild: Nvidia)
Roadmap zum Speicherausbau (Bild: Nvidia)

Bei Pascal soll sich das mit Blick auf die für den HPC-Markt gedachten Tesla-Modelle wieder ändern, zudem möchte Nvidia die SP-Leistung pro Watt verdoppeln. Angesichts architektonischer Verbesserungen und der 16-nm-FinFET-Fertigung statt 28-nm-Verfahren erscheint uns das realistisch.

Deutliche Fortschritte plant Nvidia auch für den Videospeicher: Die 12 GByte der Quadro M6000 sind nicht mehr, als eine Quadro K6000 oder eine Tesla K40 bieten. Pascal hingegen soll mit bis zu 32 GByte Videospeicher ausgeliefert werden, zudem arbeitet dieser sehr schnell.

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Mockup einer Platine ohne echten Pascal-Chip oder HBM (Bild: Nvidia)
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Nvidia dürfte vier 8-GByte-Stapel von Hynix' zweiter HBM-Generation verbauen, womit Datentransferraten von rund 750 GByte pro Sekunde möglich werden. Beim Nachfolger Volta sollen es 64 GByte Stapel-Videospeicher bei knapp 1 TByte pro Sekunde werden, diese Architektur erscheint aber frühestens 2017.

AMD arbeitet derzeit an der Radeon R9 390X mit HBM-Stapelspeicher: Hier sollen mittels einer Speziallösung 8 GByte Videospeicher und eine Datentransferrate von 640 GByte pro Sekunde geplant sein.

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Mixermachine 07. Apr 2015

Mh oder n DDR4 Erweiterungsslot...

HubertHans 19. Mär 2015

Wenn der Speicher traege ist dann laeuft die Pipeline der GPU leer. Nichts ist...

Ach 19. Mär 2015

Mit dem passenden Spiel kommt man ja jetzt schon an die Grenze einer 4Gb Karte. Was...

MarioWario 18. Mär 2015

Nicht das es wie letztens nur auf der Packung stand und Experten angefangen haben...

Ovaron 18. Mär 2015

Das ist eine valide Hochrechnung der weiteren Betrügereien die NVIDIA sich leisten wird.



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