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GPT-5 analysiert:
OpenAI hat zu viel versprochen

OpenAI hat enorme Erwartungen für GPT-5 geweckt – und sie enttäuscht. Dabei ist das KI-Modell gar nicht schlecht.
/ Tim Elsner
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OpenAI-Chef Sam Altman (Bild: REUTERS/Jonathan Ernst)
OpenAI-Chef Sam Altman Bild: REUTERS/Jonathan Ernst

Riesige Erwartungen, starkes Marketing – die Veröffentlichung von GPT-5 wurde von OpenAI mit einem großen Livestream begleitet. Eine Analyse der Informationen über das neue Modell von OpenAI und erste Tests im Einsatz zeigen: Das Modell ist nicht schlecht. Es schlägt wichtige Benchmarks und liefert gute Ergebnisse. Doch die geweckten Erwartungen erfüllt es nicht. Der so oft versprochenen AGI (allgemein intelligenten KI) sind wir damit vermutlich keinen Schritt nähergekommen.

Im Vorfeld wurde viel spekuliert, welche Fähigkeiten GPT-5 haben würde. Der Begriff "PhD-Level Intelligence" also Intelligenz wie ein promovierter Wissenschaftler zu haben, fiel dabei besonders oft. Das bedeutet, Probleme selbstständig zu analysieren, entsprechende Werkzeuge zu verwenden und diese damit zu lösen.

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