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GPT-5.4 Cyber: OpenAI öffnet Zugang zu Cybersicherheits-KI

Nach Anthropic veröffentlicht auch OpenAI seine KI für Cybersecurityanwendungen und gibt einem eingeschränkten Nutzerkreis Zugriff darauf.
/ Mike Faust
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Fortschrittliche KI-Modelle sollen dabei helfen, die Cybersicherheit zu stärken. (Bild: Pexels / Mizuno K)
Fortschrittliche KI-Modelle sollen dabei helfen, die Cybersicherheit zu stärken. Bild: Pexels / Mizuno K

OpenAI bietet einer ausgewählten Nutzergruppe Zugriff auf das KI-Modell GPT-5.4-Cyber. Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag erklärt(öffnet im neuen Fenster), ist Cyber dafür ausgelegt, Softwareprobleme zu finden. Es ist mit reduzierten Nutzungsbeschränkungen ausgestattet, wodurch auch komplexe Aufgaben, wie das Reverse Engineering von Software, leichter möglich sein sollen.

Der Zugang ist zunächst nur einigen Teilnehmern des OpenAI-Programms Trusted Access for Cyber (TAC) vorbehalten. Dieses wurde im Februar 2026 gestartet, um Cybersicherheitsexperten die Möglichkeit zu geben, leistungsstärkere Produkte von OpenAI zu testen.

Mit der Beschränkung des Zugangs auf ausgewählte Nutzer will OpenAI zum einen Experten den Zugang zu leistungsfähigen KI-Modellen ermöglichen und gleichzeitig den Missbrauch der Technologie verhindern. Das übergeordnete Ziel sei es, die Cybersicherheit zu stärken und Schwachstellen zu erkennen, bevor Angreifer diese ausnutzen können.

Cyber-Tester müssen Identität nachweisen

Zunächst sollen mehrere Hundert Teilnehmer des Programms Zugriff erhalten und deren Zahl in den kommenden Wochen auf mehrere Tausend ausgeweitet werden. Sicherheitsforscher und Cybersecurityfirmen, die Cyber ausprobieren möchten, müssen Teil des TAC-Programms sein und gegenüber OpenAI ihre Identität nachweisen.

Damit geht OpenAI einen ähnlichen Weg wie Anthropic. Das Unternehmen veröffentlichte Anfang April 2026 eine Vorschauversion seines neuen KI-Modells Mythos und beschränkte den Zugang ebenfalls auf eine ausgewählte Nutzergruppe, die dem Sicherheitsprogramm Project Glasswing angehört.

Mythos wurde laut Anthropic nicht speziell für Cybersicherheitsaufgaben trainiert, zeichnet sich aber durch starke Fähigkeiten im agentischen Programmieren und Schlußfolgern aus. In den vergangenen Wochen hat Mythos bereits tausende Zero-Day-Lücken entdeckt, von denen manche bis zu 20 Jahre alt sind.


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