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GPS: Vibrierende Lenkräder für die Navigation

Der Blick auf das Navigationsgerät lenkt manche Fahrer zu sehr ab, so dass es zahlreiche Lösungen als Alternativen zum Display gibt, die dem Fahrer die Richtung anzeigen sollen. Eine besonders vielversprechende soll durch kleine Vibrationen im Lenkrad Abbiegehinweise geben.

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Der Lenkradkranz soll als Navi-Unterstützung dienen.
Der Lenkradkranz soll als Navi-Unterstützung dienen. (Bild: cjc4454/CC BY-SA 2.0)

Forscher von AT&T Labs und der Carnegie-Mellon-Universität in den USA haben Lenkräder entwickelt, die dem Autofahrer über kleine Vibrationen die Richtung angeben, in die er dem Navigationssystem zufolge lenken soll. Auf Kartenanzeigen kann verzichtet werden, wobei auch eine Versuchsreihe mit einer Sprachunterstützung getestet wurde.

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Das Prototyplenkrad ist mit 20 Vibrationsgebern ausgestattet, die von der Steuerung individuell angeregt werden können. Bei einem Rechtsabbiegehinweis fühlt der Fahrer am Lenkradkranz eine rundumlaufende Vibration in Uhrzeigerrichtung. Die große Zahl von Vibrationsgebern erlaubt eine recht freie Positionierung der Hände.

Eine Ablenkung durch ein Display oder eine synthetische Stimme soll durch das Vibrationslenkrad allerdings nicht überflüssig werden. Ein Fahrspurwechsel oder ein ähnlich komplexes Manöver wie zum Beispiel eine Kreiselfahrt wird kaum durch Vibrationen vermittelt werden können. Zudem ist es zwingend erforderlich, dass der Fahrer beide Hände am Lenkrad hält, damit die Informationen auch wiedergegeben werden können. Diese Form der Signalgebung wäre auch bei Fahrzeugen im toten Winkel oder bei der Unterschreitung eines Mindestabstands sinnvoll, schreibt die Website Technology Review.

Die Forscher von Carnegie Mellon haben in einem Versuch bestätigt, dass vor allem jüngere Fahrer von der Technik profitieren und die Straße genauer beobachten. Ältere Fahrer hingegen nutzen das neue System hingegen kaum, sich besser konzentrieren zu können. Lediglich die Kombination aus haptischem Feedback und Tonausgabe erhöhte die Aufmerksamkeit leicht.

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MasterKeule 26. Mär 2012

Das gilt für so ziemlich jedes Land in Europa. ;)

Jenz 26. Mär 2012

Denn die haben bekanntlich nur EINE Hand am Steuer und die andere ... :D

Peter Brülls 26. Mär 2012

Eben. Darum bleibt der Blick auf das Display hin und wieder notwendig.

Trollfeeder 26. Mär 2012

Als Gehörloser darf man in Deutschland Auto fahren. Für diese würde es in der Tat Sinn...


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