Manuelle Konfiguration ist Pflicht

Der GPD Win ist eindeutig eine Konsole für Spielenerds, die sich von Soft- und Hardwarebasteleien nicht abschrecken lassen. Auch wenn die meisten Spiele bei uns auf Anhieb starteten, ist meist noch Optimierungsbedarf vorhanden. Um das zu nutzen, sollte man Spaß am Editieren von Grafikparametern und Konfigurationsdateien haben. Wer mutig ist, betreibt Over- und Underclocking. Es gibt inzwischen eine aktive Community, die Tipps, Tricks und Listen lauffähiger Spiele bietet. Wir fühlten uns an die Zeit in den frühen 1990er-Jahren erinnert, als man den PC noch für jedes Spiel einzeln konfigurieren musste.

  • Auf dem GPD Win laufen ältere PC-Spiele wie Portal problemlos. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist nicht alltagstauglich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Controller stehen Directinput, Maus und Xinput zur Auswahl. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Aktionstasten liegen parallel zum Analogstick. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm des GPD Win rastet nur bei 120 Grad ein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ungleiche Brüder: links der GPD XD, rechts der GPD Win (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Atari Portolio (1989), GPD Win (2016) und Pandora (2010) (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Bios lässt sich das Gerät auch übertakten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüfter muss mit einem Schalter auf der Unterseite aktiviert werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier verbirgt sich kein Lautsprecher, sondern die Frischluftzufuhr. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch bei längerer Belastung taktet das Gerät nicht herunter. (Grafik: Marc Sauter/Golem.de)
Im Bios lässt sich das Gerät auch übertakten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Hürden dieser Zeit lassen sich natürlich auch per DOS-Box emulieren, so wie auch andere Systeme bis hin zur Playstation 2 und dem Gamecube wiederbelebt werden können. Letztere erreichen aber nur mit Mühe stabile Bildraten auf dem GPD Win - und das auch nicht in allen Spielen. Für Heimcomputer wie den C64 ist das Handheld hingegen wie geschaffen. Um ein paar Kommandos einzugeben oder ein Textadventure zu spielen, ist die Tastatur allemal ausreichend.

In unserem Test funktionierte der GPD Win tadellos. Im Netz fanden wir aber einige Kommentare von Käufern, die mit Hardwareprobleme zu kämpfen hatten. Anscheinend gab es gerade bei den zuerst an Indiegogo-Backer ausgelieferten Geräten eine Streuung bei der Qualität der verbauten CPUs. Das resultierte unter anderem in Fehler bei der 3D-Darstellung, was zu regelmäßigen Abstürzen führte. Daher raten wir dazu, beim Kauf auf Garantieleistungen zu achten und privat verkaufte gebrauchte Geräte eher zu meiden.

Der fest verbaute Akku ist mit 6.700 mAh recht stark und reicht, um etwa 6 Stunden zu surfen und Videos anzusehen. Bei leistungshungrigen Spielen sinkt diese Zeit auf 2 Stunden, was wir immer noch beachtlich finden. Die Ladezeit betrug bei fast leerem Akku mit dem beigelegten Ladegerät rund 3 Stunden.

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franzel 12. Jul 2017

Die Preise sind ja etwas nach unten gegangen und es gibt ja auch die neuere Variante Rev...

michael.knighter 19. Jan 2017

Ok. Das wusste ich nicht. Macht natürlich Sinn.... Broforce auf dem GPD. Das wäre echt...

Serenity 19. Jan 2017

Du weißt, dass das nur ein paar nutzlose Schemas sind, mitder man (fast) nichts anfangen...

Spiritogre 11. Jan 2017

Haha, absolute Realitätsverweigerung mal wieder. Jeder Test, auch hier bei Golem, zeigt...

Spiritogre 03. Jan 2017

Bitte nicht immer diese Vorurteile, bloß weil du dich nicht auskennst. Klar ist Android...



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