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GPD Pocket im Test: Winziger Laptop für Wenigtipper

Auf den ersten Blick sieht der GPD Pocket aus wie ein extrem geschrumpftes Macbook. Dennoch kommt er mit vollwertigem Windows 10. Im Alltag haben wir aber ein großes Problem mit dem Notebook.

Ein Test von veröffentlicht am
Der GPD Pocket ist klein und leicht.
Der GPD Pocket ist klein und leicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der chinesische Hersteller GPD hat sich auf ungewöhnliche Geräte spezialisiert. Das Mini-Notebook GPD Pocket macht da keine Ausnahme: Der PC misst nur 182 x 109 x 20 mm und wiegt gerade einmal ein halbes Kilo. Dennoch hat der Laptop eine vollwertige Tastatur, Windows 10 und alles, was wir von einem Notebook erwarten.

Der GPD Pocket ist so klein, das wir ihn sogar in die Tasche einer Herrenjeans stecken können. Das sieht zwar eigenartig aus, geht aber mit anderen kleinen Notebooks definitiv nicht. Ist das Gerät nur eine Spielerei oder lässt es sich auf dem Laptop wirklich arbeiten? Das haben wir in unserem Test untersucht und sind dabei auf einige Schwierigkeiten gestoßen.

  • Der GPD Pocket ist ein kleines, leichtes Notebook, das einen 7-Zoll-Touchscreen hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der GPD Pocket hat eine vollwertige Tastatur, die allerdings recht klein ist und eine stellenweise ungewöhnliche Aufteilung hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Aluminium und sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der GPD Pocket hat zahlreiche Anschlüsse, unter anderem einen USB-C-Anschluss mit Display-Port. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur des GPD Pocket (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der GPD Pocket hat einen Trackpoint, der gut reagiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display hat Full-HD-Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Backspace-Taste befindet sich direkt unter dem Ein-Schalter - und ist kleiner als die von uns weniger gebrauchte Entfernen-Taste, die darunter liegt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der GPD Pocket hat eine vollwertige Tastatur, die allerdings recht klein ist und eine stellenweise ungewöhnliche Aufteilung hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Hochwertiges Gehäuse, viele Anschlüsse

Rein optisch sieht der GPD Win aus wie ein eingelaufenes Macbook. Das Gehäuse ist aus Aluminium und sehr gut verarbeitet. Das Display lässt sich um fast 180 Grad aufklappen und wackelt nicht. Die Materialien und die Verarbeitung wirken sehr hochwertig und stabil.

Der Computer hat mehr Anschlüsse als ein Macbook: Neben der USB-Typ-C-Ladebuchse stehen noch ein USB-Typ-A-Anschluss, ein Micro-HDMI-Ausgang und ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung. Der Typ-C-Anschluss unterstützt auch Displayport, es gibt also mehrere Möglichkeiten, einen Monitor an den Rechner anzuschließen.

Trackpoint statt Touchpad

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Klappen wir das Gerät auf, fällt uns als Erstes ein blauer Nubbel im unteren Bereich der Tastatur auf. GPD hat beim Pocket einen Trackpoint verbaut, wie ihn Thinkpad-Nutzer kennen. Das ist clever: Um das Gerät möglichst klein zu halten, ist der Einbau eines Touchpads nicht sinnvoll. Der Trackpoint samt der zwei Maustasten braucht viel weniger Platz.

Dabei fühlt er sich ähnlich an wie der eines Thinkpads, ist aber etwas weniger empfindlich und vom Material her etwas rutschiger. Der Mauszeiger reagiert gut auf die Bewegungen unserer Finger. Aufgrund der Platzaufteilung unterscheidet sich die Benutzung aber von der eines Thinkpads: Bewegen wir den Trackpoint mit unserem Zeigefinger, dann finden wir die Bedienung der linken Maustaste mit dem Daumen allerdings nicht mehr so angenehm - es ist einfach zu wenig Platz vorhanden.

Bequemer ist es, den Trackpoint mit dem Mittelfinger zu bedienen und die linke Maustaste mit dem Zeigefinger. Das erfordert allerdings etwas Umgewöhnung. Möglich ist es auch, die Maustaste mit dem Zeigefinger der anderen Hand zu bedienen. Bei einem Thinkpad ist die Nutzung definitiv leichter, da schlicht mehr Platz vorhanden ist. Eine Taste, die Scrolling ermöglicht, hat der Trackpoint im Gegensatz zu denen von Lenovos Thinkpads nicht. Der Trackpoint des GPD Pocket unterbricht die Leertaste und teilt diese in zwei Teile, was uns im Alltag allerdings nicht gestört hat - im Gegensatz zu anderen Punkten bei der Tastatur.

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Tastatur mit gewöhnungsbedürftiger Aufteilung 
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renegade334 02. Nov 2017

Damit kommt man nirgends hin. Schlechtester Wert den ich kenne, überhaupt. So dunkel...

lupo1 30. Okt 2017

Man sollte das Teil so nehmen, wie es ist: Eine "intelligente Festplatte" mit...

weberjn 25. Okt 2017

Danke, sieht interessant aus.

thorben 22. Okt 2017

SO sehr, dass sogar IBM mittlerweile lieber MacBooks verteilt anstatt thinkpads?^^ Grüße...

Anonymer Nutzer 21. Okt 2017

Standby ist derzeit noch gut verbesserunsgwürdig bei Linux hat wohl mit den Treibern der...


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