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Verfügbarkeit und Fazit

Wir haben unser Testmuster vom Dragonbox-Shop erhalten, dem offiziellen Distributor für GPD-Geräte in Deutschland. Dort kostet das Gerät 600 Euro. Wahlweise lässt sich das Gerät auch selbst über andere Händler importieren. Der Computer ist nicht mit einer QWERTZ-Tastatur erhältlich, sondern nur mit einem QWERTY-Layout.

Fazit

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Der GPD Pocket ist für seine Größe ein überraschend leistungsfähiger Laptop. Wer bei den kleinen Ausmaßen ein Spielzeug erwartet, wird überrascht sein, wie ernsthaft man mit dem Gerät arbeiten kann.

  • Der GPD Pocket ist ein kleines, leichtes Notebook, das einen 7-Zoll-Touchscreen hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der GPD Pocket hat eine vollwertige Tastatur, die allerdings recht klein ist und eine stellenweise ungewöhnliche Aufteilung hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Aluminium und sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der GPD Pocket hat zahlreiche Anschlüsse, unter anderem einen USB-C-Anschluss mit Display-Port. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur des GPD Pocket (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der GPD Pocket hat einen Trackpoint, der gut reagiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display hat Full-HD-Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Backspace-Taste befindet sich direkt unter dem Ein-Schalter - und ist kleiner als die von uns weniger gebrauchte Entfernen-Taste, die darunter liegt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der GPD Pocket ist ein kleines, leichtes Notebook, das einen 7-Zoll-Touchscreen hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das liegt am guten Atom-Prozessor wie auch an der großzügigen Arbeitsspeicherbemessung. Die nur 128 GByte eMMC-Speicher erscheinen bei 8 GByte RAM sogar schon als etwas zu wenig. Die restliche Hardware-Ausstattung lässt kaum Wünsche übrig.

Ebenso überzeugt uns der GPD Pocket im Test durch seine vielfältigen Anschlussmöglichkeiten. Der eingebaute Trackpoint ist sinnvoll, da ein Trackpad das Notebook nur unnötig vergrößert hätte. Zwar hat er keine Schaltfläche zum Scrollen, das können wir allerdings problemlos mit unserem Finger direkt auf dem Display des Laptops erledigen.

Der Bildschirm ist mit 7 Zoll in der alltäglichen Nutzung etwas gewöhnungsbedürftig, kleiner hätte der GPD Pocket definitiv nicht sein dürfen. Seine Stärken spielt das Gerät im Einsatz an einem externen Monitor mit einer externen Tastatur und einer Maus aus: Dann lässt sich mit dem kleinen Notebook problemlos auch im Büroalltag arbeiten.

Das ist mit der verbauten Tastatur leider nur bedingt möglich: Selbst wenn wir mit englischem Layout auf der QWERTY-Tastatur schreiben, machen längere Texte keinen Spaß. Die Tastatur ist schlicht zu klein, die Tastenverteilung zudem stellenweise einfach schlecht durchdacht. Stellen wir die Windows-Tastatur auf Deutsch um, macht das Tippen noch weniger Spaß.

Die Umlaute sind dann quer über die Tastatur verteilt, was das schlechte Tipperlebnis zusätzlich verschlimmert. Deutschsprachige Vieltipper dürften mit dem GPD Pocket nicht glücklich werden, es sei denn, sie nutzen das Gerät unterwegs nur für gelegentliches Schreiben - was natürlich dem Sinn eines Notebooks widerspricht.

Bei einem Preis von fast 500 Euro halten wir den GPD Pocket aufgrund der Tastatur für deutschsprachige Nutzer nicht für empfehlenswert, trotz der tollen Hardwareleistung, der guten Verarbeitung und den zahlreichen Anschlussoptionen. Eine gut durchdachte QWERTZ-Version würde an diesem Ergebnis etwas ändern - aktuell steht diese aber nicht zur Verfügung.

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renegade334 02. Nov 2017

Damit kommt man nirgends hin. Schlechtester Wert den ich kenne, überhaupt. So dunkel...

lupo1 30. Okt 2017

Man sollte das Teil so nehmen, wie es ist: Eine "intelligente Festplatte" mit...

weberjn 25. Okt 2017

Danke, sieht interessant aus.

thorben 22. Okt 2017

SO sehr, dass sogar IBM mittlerweile lieber MacBooks verteilt anstatt thinkpads?^^ Grüße...

Anonymer Nutzer 21. Okt 2017

Standby ist derzeit noch gut verbesserunsgwürdig bei Linux hat wohl mit den Treibern der...


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