Govecs Elmoto Loop im Test: Enduro-Look statt Schwalben-Nostalgie

Von Govecs kennen die meisten die E-Schwalbe - das E-Moped Elmoto Loop verfolgt ein gänzlich anderes Konzept. Der Fahrspaß ist riesig, Kompromisse sind aber nötig.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Elmoto Loop von Govecs (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der E-Moped-Hersteller Govecs ist in Deutschland vor allem für die E-Schwalbe bekannt, also der elektrifizierten Version des Moped-Klassikers aus der DDR. Mit dem Elmoto Loop hat der Hersteller aber auch ein Moped im Portfolio, das optisch eine Kreuzung aus Enduro und E-Bike ist und nur 59 Kilogramm wiegt - mit Akku wohlgemerkt.

Im Test des Elmoto Loop stellen wir schnell fest: Das Ding macht unglaublich viel Spaß, was unter anderem an der flotten, aber nicht ruckartigen Beschleunigung und an der guten Reichweite liegt. Vor dem Kauf sollten Interessenten aber ein paar Punkte beachten, die das Elmoto Loop von anderen Elektro-Rollern unterscheidet - vor allem, was Mitfahrer und Gepäck betrifft.

Um das Elmoto Loop fahren zu dürfen, benötigen Nutzer in Deutschland den Führerschein der Klasse AM. Dieser ist unter anderem in den A1- und B-Führerscheinen enthalten, kann in Deutschland ab einem Mindestalter von 16 Jahren aber auch einzeln erworben werden.

Aussehen einer Enduro, Fahrgefühl eines E-Bikes

Das Loop fällt verglichen mit anderen Mopeds aufgrund seiner Bauweise schnell auf: Wie bei einer Enduro ist der Federweg recht groß, die 24-Zoll-Reifen sind merklich größer als bei klassischen Rollern. Auf dem Loop sitzen wir wie auf einem Motorrad, nicht wie auf einem Roller. Beim Aufsteigen müssen Nutzer entsprechend das Bein schwingen - und dabei möglichst darauf achten, nicht die etwas fragil wirkenden hinteren Blinker abzutreten.

  • Das Elmoto Loop ist ein nur 59 Kilogramm schweres E-Moped der Klasse L1e. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Loop verfügt über eine gute Federung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Mitte des Lenkers befindet sich der Bordcomputer mit der Geschwindigkeitsanzeige. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Besonders der Akkustand lässt sich bei Sonneneinstrahlung nur schwer ablesen - wenngleich nicht ganz so schlecht wie auf diesem Foto. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienelemente sind einfach, aber funktional.
  • Der Akku hat einen recht niedrigen Schwerpunkt. Interessant ist die Lenkradsperre. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Diese befindet sich in Form eines Stahlkabels außen am Moped. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bremsen packen gut zu. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über zwei etwas versteckte Buttons können wir den Bordcomputer bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die komplette Beleuchtung des Elmoto Loop besteht aus LEDs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Motor hat eine Leistung von maximal 2.000 Watt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Klappen wir den Sitz hoch, können wir den Akku entnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ist durch ein Klettband gesichert, das beim Einsetzen zu einer fummeligen Angelegenheit wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das winzige Staufach hat zwei USB-Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fahrgefühl auf dem Elmoto Loop ist sehr gut: Aufgrund des geringen Gewichts lässt sich das Moped leicht steuern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku des Elmoto Loop lässt sich aus dem Moped nehmen und in der Wohnung aufladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Elmoto Loop ist ein nur 59 Kilogramm schweres E-Moped der Klasse L1e. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das Moped besteht aus einem sehr gut verarbeiteten und stabil wirkenden Stahlrahmen, der schwarz lackiert ist. Die wenigen Karosserieteile sind aus Kunststoff. Die Federung des Loop ist wesentlich besser als bei den meisten Rollern klassischer Bauart: Hinten schluckt ein Twin-Shock-Dämpfer Schlaglöcher, vorne ist eine Doppelbrückengabel eingebaut. Auch schlechte Straßen sind mit dem Loop komfortabel zu befahren, geländegängig ist das Moped trotz seines Aussehens aber eher nicht.

Wahrscheinlich könnten wir durchaus bequem auf Mountainbike-Wegen mit dem Gefährt fahren, wenn es denn erlaubt wäre - querfeldein über Sandsprungschanzen würden wir mit dem Loop aber nicht brettern. Der Hersteller Govecs bewirbt das Moped auch an keiner Stelle als Geländemaschine, sondern als sportlichen City-Flitzer.

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Tolles Fahrgefühl und gute Beschleunigung 
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dEEkAy 06. Apr 2021

Mag sein, dass in Städten nur 50 erlaubt sind, gefahren wird aber meist 55 bis 60 und...

Jorgo34 01. Apr 2021

Wunschwelten sind schon was schönes... Moin, wir reden hier immernoch über die Realität...

berritorre 31. Mär 2021

Da wüsste ich schon, wo ich mein Geld anlegen würde.

M.P. 28. Mär 2021

Ein guter 125er Viertakter wird wohl an die 2 Liter herankommen, der Zweitakter aus einem...

DerBofrostmann 28. Mär 2021

In der Preis Klasse würde ich eher in Richtung eines Modells von Super Socco greifen.



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