Gute Reichweite von über 70 Kilometern

Mit einer Akkuladung kommen wir auch bei kalten Temperaturen in Berlin über 70 Kilometer weit - angesichts der kompakten Bauform des Akkus ist das ein überraschend guter Wert. Hilfreich dürfte dabei das geringe Gewicht des Mopeds sein. Aufgeladen ist der Akku in nur knapp 4 Stunden; der Ladestand wird am lüftergekühlten Netzteil angezeigt. Der Akku lässt sich entnehmen und etwa in einer Wohnung laden - dazu gleich mehr.

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Das Elmoto Loop ist voll und ganz auf geringes Gewicht ausgelegt, was Fahrer neben den fehlenden Fahrmodi und anderen Komfortfunktionen zu weiteren Kompromissen zwingt. So hat das Moped nur einen sehr dünnen Sitz aus einem Gummimaterial und keinen nennenswerten Stauraum: Im Bereich vor dem Sitz ist ein kleines Fach verbaut, das sich mit dem Zündschlüssel öffnen lässt.

Dort sind zwei USB-Anschlüsse vorhanden, mit denen wir beispielsweise ein Smartphone aufladen können. Selbst ein kleines Smartphone passt allerdings nicht in das Fach; praktisch sind die USB-Anschlüsse, wenn wir unser Mobilgerät mit einer Lenkradhalterung befestigen und es während der Fahrt mit Strom versorgen wollen. Ebenfalls im kleinen Staufach untergebracht ist das Ende eines Bowdenzugs, mit dem wir das Sitzfach öffnen können.

Beim Akkuwechsel wird es fummelig

Der Sitz lässt sich nach vorne aufklappen, darunter findet sich der Akku - und kein weiterer sicherer Stauraum. Dummerweise lässt sich der Sitz nach dem Hochklappen nicht fixieren, weshalb wir ihn bei der Akkuentnahme mit der Schulter abstützen müssen. Hier hätte sich Govecs durchaus eine einfache Möglichkeit einfallen lassen können, um den Sitz aufrecht zu halten.

  • Das Elmoto Loop ist ein nur 59 Kilogramm schweres E-Moped der Klasse L1e. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Loop verfügt über eine gute Federung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Mitte des Lenkers befindet sich der Bordcomputer mit der Geschwindigkeitsanzeige. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Besonders der Akkustand lässt sich bei Sonneneinstrahlung nur schwer ablesen - wenngleich nicht ganz so schlecht wie auf diesem Foto. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienelemente sind einfach, aber funktional.
  • Der Akku hat einen recht niedrigen Schwerpunkt. Interessant ist die Lenkradsperre. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Diese befindet sich in Form eines Stahlkabels außen am Moped. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bremsen packen gut zu. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über zwei etwas versteckte Buttons können wir den Bordcomputer bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die komplette Beleuchtung des Elmoto Loop besteht aus LEDs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Motor hat eine Leistung von maximal 2.000 Watt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Klappen wir den Sitz hoch, können wir den Akku entnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ist durch ein Klettband gesichert, das beim Einsetzen zu einer fummeligen Angelegenheit wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das winzige Staufach hat zwei USB-Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fahrgefühl auf dem Elmoto Loop ist sehr gut: Aufgrund des geringen Gewichts lässt sich das Moped leicht steuern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku des Elmoto Loop lässt sich aus dem Moped nehmen und in der Wohnung aufladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Klappen wir den Sitz hoch, können wir den Akku entnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Der Akku ist beim Elmoto Loop von außen sichtbar, da er sich in einem Metallkäfig befindet. Er lässt sich nach Aufklappen des Sitzes einfach ausstöpseln und herausziehen, um ihn in der Wohnung zu laden. Alternativ kann das Ladekabel auch in den Akku gesteckt werden, während er noch im Loop steckt. Dann lässt sich der Sitz schließen, das Kabel wird dank eines kleinen Kabelkanals nicht gequetscht. Der Akku lässt sich nicht entnehmen, ohne den Sitz aufzuklappen - was nur geht, wenn zuvor das kleine Staufach aufgeschlossen wurde.

Den Wiedereinbau des Akkus macht Elmoto Nutzern besonders am Anfang unnötig schwer: Aus Sicherheitsgründen wird er mit Hilfe eines Klettbandes am oberen Rand gesichert - notwendig ist das eigentlich nicht, er kann auch so nicht herausfallen. Das Band ist so kurz geraten, dass es nach Entnahme des Akkus im Akkukäfig verschwindet; eine Klemme, an der wir es beim Einsetzen befestigen könnten, gibt es nicht. Wir haben das eine Ende unter einem Kabelbaum befestigt und das andere Ende beim Einsetzen des Akkus daran vorbeigeführt - immer nah dran, uns die Hand einzuklemmen. Nach einigen Akkuwechseln stellte sich bei uns eine gewisse Routine ein, wirklich praktisch ist das Ganze aber nicht.

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Etwas rustikal wirkt auf uns auch die Lenkersperre, selbst wenn sie ihren Zweck mehr als erfüllt. Anders als bei den meisten modernen Rollern ist die Sperre nicht in der Gabel verbaut und lässt sich auch nicht über das Zündschloss aktivieren. Stattdessen müssen wir mit einem zweiten Schlüssel ein schweres Stahlkabel mit Schloss entriegeln und nach vorne zur Vordergabel umlegen. Dort rastet es dann ein und kann verschlossen werden. Diese "externe" Lösung passt irgendwie zum stellenweise etwas verschrobenen Gesamtkonzept des Elmoto Loop; einfach wegrollen lässt sich das Moped aber nicht - und darauf kommt es an.

Geringer Platz reicht kaum für zwei Passagiere

Wer das Loop zu zweit fahren will, sollte nicht viel Platz wegnehmen: Der Sitz ist relativ kurz und bietet einem zusätzlichen Passagier neben dem Fahrer kaum Platz. Govecs gibt als maximale Zuladungslast 140 Kilogramm an; angesichts der leichten Konstruktion des Mopeds würden wir diesen Wert möglichst auch nicht überschreiten. Alleine schon wegen des kurzen Sitzes ist das Elmoto Loop für uns eher ein Moped für eine Person.

Auf eine Alarmanlage verzichtet Govecs beim Elmoto Loop. Das Moped verfügt, im Unterschied zu anderen Rollern, auch nicht über eine App-Anbindung. Anders als die Roller von Niu können wir das Loop auch nicht per GPS tracken.

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 Tolles Fahrgefühl und gute BeschleunigungElmoto Loop: Verfügbarkeit und Fazit 
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dEEkAy 06. Apr 2021

Mag sein, dass in Städten nur 50 erlaubt sind, gefahren wird aber meist 55 bis 60 und...

Jorgo34 01. Apr 2021

Wunschwelten sind schon was schönes... Moin, wir reden hier immernoch über die Realität...

berritorre 31. Mär 2021

Da wüsste ich schon, wo ich mein Geld anlegen würde.

M.P. 28. Mär 2021

Ein guter 125er Viertakter wird wohl an die 2 Liter herankommen, der Zweitakter aus einem...

DerBofrostmann 28. Mär 2021

In der Preis Klasse würde ich eher in Richtung eines Modells von Super Socco greifen.



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