Tolles Fahrgefühl und gute Beschleunigung

Und diese Bezeichnung trifft es beim Loop sehr gut: Aufgrund des geringen Gewichts lässt sich das Moped sehr gut manövrieren und dürfte sich damit trotz des martialischen Designs gerade auch für Anfänger eignen. Stellenweise kommt es uns so vor, als würden wir auf einem schnellen E-Bike sitzen, und nicht auf einem Moped, das 45 km/h fährt. Der in der Hinterachse verbaute bürstenlose Motor hat eine Maximalleistung von 2.000 Watt, was angesichts des geringen Gewichts relativ viel ist.

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Besonders in Kurven fährt sich das Elmoto Loop leicht und sicher. Zum guten Fahrgefühl tragen auch die hydraulischen Scheibenbremsen bei, die fest zupacken und dank Bremssensoren eine ungleiche Lastverteilung teilweise verhindern können. Sichere Vollbremsungen sind mit dem Loop möglich, wenn man ein Gefühl für das Moped entwickelt hat.

Die Beschleunigung des Mopeds trägt zum sicheren Fahrgefühl bei: Drehen wir den Motor aus dem Stand voll auf, fliegt uns das Loop mitnichten unter dem Hintern weg. Stattdessen fahren wir zügig, aber nicht zu schnell los; nach einigen Metern erhöht sich die Beschleunigung merklich, so dass wir binnen weniger Sekunden auf einer Geschwindigkeit von 45 km/h sind. Govecs hat hier einen guten Kompromiss aus Schnelligkeit und Sicherheit gefunden, der sich deutlich vom Anfahrgefühl etwa eines Niu N1S unterscheidet, den wir zum Vergleich gefahren sind.

Gute Ansprache beim Beschleunigen

Gehen wir zwischenzeitlich vom "Gas" und beschleunigen wir dann wieder, zieht das Loop ebenfalls gut an. Daher führt die maximale Geschwindigkeit von 45 km/h auch in einer Großstadt wie Berlin nicht dazu, dass wir uns als Verkehrshindernis fühlen - im Gegenteil. Wir können mit dem Moped gut im Verkehr mitfahren.

  • Das Elmoto Loop ist ein nur 59 Kilogramm schweres E-Moped der Klasse L1e. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Loop verfügt über eine gute Federung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Mitte des Lenkers befindet sich der Bordcomputer mit der Geschwindigkeitsanzeige. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Besonders der Akkustand lässt sich bei Sonneneinstrahlung nur schwer ablesen - wenngleich nicht ganz so schlecht wie auf diesem Foto. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienelemente sind einfach, aber funktional.
  • Der Akku hat einen recht niedrigen Schwerpunkt. Interessant ist die Lenkradsperre. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Diese befindet sich in Form eines Stahlkabels außen am Moped. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bremsen packen gut zu. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über zwei etwas versteckte Buttons können wir den Bordcomputer bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die komplette Beleuchtung des Elmoto Loop besteht aus LEDs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Motor hat eine Leistung von maximal 2.000 Watt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Klappen wir den Sitz hoch, können wir den Akku entnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ist durch ein Klettband gesichert, das beim Einsetzen zu einer fummeligen Angelegenheit wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das winzige Staufach hat zwei USB-Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fahrgefühl auf dem Elmoto Loop ist sehr gut: Aufgrund des geringen Gewichts lässt sich das Moped leicht steuern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku des Elmoto Loop lässt sich aus dem Moped nehmen und in der Wohnung aufladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
In der Mitte des Lenkers befindet sich der Bordcomputer mit der Geschwindigkeitsanzeige. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Auf verschiedene Fahrmodi verzichtet Govecs beim Loop, was wir gar nicht schlecht finden. Nachdem wir den Zündschlüssel umgedreht haben, können wir direkt losfahren. Einen zusätzlichen Sicherheitsschalter wie bei den Rollern von Niu gibt es beispielsweise nicht. Wenn wir irgendwo nur 30 fahren dürfen, müssen wir entsprechend beschleunigen; einen Eco-Modus mit verringerter Maximalgeschwindigkeit gibt es nicht. Auch ein Tempomat ist nicht an Bord.

Die Geschwindigkeit wird uns gut sichtbar in der Mitte der kleinen Instrumententafel angezeigt. Links davon finden sich zehn Doppel-LEDs, die uns den Ladestand anzeigen. Die unteren beiden Paare sind rot, die nächsten beiden gelb, die restlichen darüber grün. Dummerweise sind besonders die grünen Lichter im Hellen nur schwer zu erkennen, bei Sonneneinstrahlung eigentlich gar nicht. Das gilt auch für die Blinkeranzeigen.

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Unterhalb der Geschwindigkeitsanzeige befindet sich ein kleines Display, das qualitativ nicht besonders hochwertig wirkt, aber gut zu erkennen ist. Darauf können wir uns je nach Vorliebe verschiedene Werte anzeigen lassen, etwa die gefahrenen Kilometer samt aktuellem Trip, die Spannung des Akkus oder auch die vom Bordcomputer ermittelte Restreichweite. Bedient wird das Display über zwei Buttons, die hinter der Bedieneinheit auf der linken Seite des Lenkers untergebracht sind.

Einfache, aber sinnvolle Bedienelemente

Die physischen Bedienelemente des Loop sind einfach, aber robust. Das Licht wird automatisch vom Moped gesteuert, bei Dämmerung schaltet sich zum Tagfahrlicht die Abblendleuchte ein. Das Fernlicht schalten wir über die linke Bedieneinheit ein, auf der auch die Hupe, die Lichthupe und die Blinkersteuerung untergebracht sind. Der Kippschalter für den Blinker lässt sich gut mit dem Daumen erreichen und rastet fest ein; um ihn zu deaktivieren, müssen wir ihn zurückschalten.

Einen Ton gibt das Moped beim Blinken nicht von sich - wir haben auch keine Möglichkeit gefunden, einen zu aktivieren. Bei einem Moped mit Elektromotor, das beim Fahren keine nennenswerten Fahrgeräusche macht, kann das im Straßenverkehr zum Problem werden, sowohl für Passanten als auch für Fahrer des Loop. Wir müssen uns auf dem Loop daher mehr umsehen, auch weil das Moped nur einen Rückspiegel auf der linken Seite hat. Aus Sicherheitsgründen ist der ständige Schulterblick aber eigentlich bei jedem Zweirad angebracht.

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 Govecs Elmoto Loop im Test: Enduro-Look statt Schwalben-NostalgieGute Reichweite von über 70 Kilometern 
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dEEkAy 06. Apr 2021

Mag sein, dass in Städten nur 50 erlaubt sind, gefahren wird aber meist 55 bis 60 und...

Jorgo34 01. Apr 2021

Wunschwelten sind schon was schönes... Moin, wir reden hier immernoch über die Realität...

berritorre 31. Mär 2021

Da wüsste ich schon, wo ich mein Geld anlegen würde.

M.P. 28. Mär 2021

Ein guter 125er Viertakter wird wohl an die 2 Liter herankommen, der Zweitakter aus einem...

DerBofrostmann 28. Mär 2021

In der Preis Klasse würde ich eher in Richtung eines Modells von Super Socco greifen.



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