Gotcha: Elektrodreiräder sollen urbane Mobilität verbessern

Elektroroller-Firmen schießen wie Pilze aus dem Boden, doch es ist nicht jedermanns Sache, sich auf zwei Rädern in den Straßenverkehr zu begeben. Stabiler fahren soll das Gotcha Trike. Dabei handelt es sich um ein Dreirad, bei dem die zwei Räder vorn angeordnet sind.
Das Elektro-Trike(öffnet im neuen Fenster) kommt aus South Carolina und wird künftig von dem gleichnamigen Sharing-Unternehmen angeboten, das aktuell in 20 Bundesstaaten der USA tätig ist. Die Gotcha-Trikes erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und basieren offenbar auf dem chinesischen Modell Doohan iTango. In der Kurve bleiben die Vorderräder zwar parallel angeordnet, dank Neigetechnik legt sich das Fahrzeug jedoch in die Kurve. Es bietet Platz für einen Mitfahrer. Die Reichweite liegt bei etwa 60 Kilometern.
Der Doohan iTango wird auch in Deutschland zum Kauf angeboten - die 45km/h-Version mit 1.200-Watt-Motor und herausnehmbarem Akku ab rund 2.500 Euro.
Um zu beweisen, wie leistungsfähig die Gotcha Trikes sind, befindet sich Unternehmensgründer Sean Flood derzeit auf einer 1.500 km langen Reise von Talahassee in Florida nach Austin in Texas, wo das Unternehmen am 10. März beim South by Southwest-Festival teilnehmen und das Fahrzeug vorstellen will. Am 11. März 2019 können Interessierte dort das neue Elektrofahrzeug ausprobieren.
Grundsätzlich sind Trikes mit Neigetechnik nichts Neues. Piaggio und Peugeot bieten seit Jahren Roller mit Verbrennungsmotor und drei Rädern an. Die Dreirad-Roller können auch von Nutzern gefahren werden, die keinen Motorradführerschein haben, auch wenn die Fahrzeuge teilweise recht stark motorisiert sind.



