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Hilfe von Kopiloten, nicht von Sensoren

Erweiterte Optionen wie Wegpunkte oder Tracking suchten wir vergeblich. Die Karma soll ihre Piloten nicht überfordern. Die Konzentration auf das Wesentliche fällt uns auch beim Flug auf. Innerhalb weniger Minuten haben wir die Steuerung verinnerlicht und können bereits erste Manöver fliegen. Wer Erfahrungen mit anderen Coptern hat, wird sich schnell zurechtfinden. Für Anfänger gibt es einen Modus, in dem die Drohne nachsichtiger auf hektische Steuerbewegungen reagiert. Die Höchstgeschwindigkeit von rund 50 km/h wird dabei nicht begrenzt. Die maximale Reichweite von 1.000 Metern lässt sich jedoch ebenso wie die Flughöhe einschränken. Nimmt man die Finger von der Steuerung, fällt auf, wie stabil der Copter auch bei Windböen in der Luft steht.

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Eine Hinderniserkennung fehlt der Karma ebenso wie zusätzliche Kameras oder Sensoren für die Geländedetektion. Eine bewusste Entscheidung, wie uns ein Ingenieur mitteilte. So solle verhindert werden, dass man sich zu sehr auf die Sicherheitsmechanismen verlasse und die Drohne beispielsweise in Verkennung ihrer Situation auf dem Wasser lande oder im Gestrüpp hängenbleibe. Lediglich einige wenige autonome Flugmodi beherrscht der Quadcopter: So können beispielsweise eine vorgegebene Strecke abgeflogen oder eine Kreisbahn festgelegt werden.

  • Controller und Drohne sind sehr transportabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ist vorn angebracht, das verhindert, dass die Rotoren ins Bild geraten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch bei starkem Wind fliegt sich die Drohne gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Live-Kamerabild kann auf bis zu vier Smartphones oder Tablets gespiegelt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gopro Hero 5 ist schnell am Gimbal angebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rotoren sind leicht wechselbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Gimbal kann abgenommen werden und dient dann am Boden zur Bildstabilisierung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Touchscreen des Controllers ist auch bei Sonnenschein gut erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Controller hat nur wenige Bedienungselemente. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Live-Kamerabild kann auf bis zu vier Smartphones oder Tablets gespiegelt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Unsere Lieblingsfunktion ist nach kurzer Zeit das Teilen des Bildschirms. Bis zu vier Smartphones oder Tablets lassen sich per WLAN mit dem Controller koppeln und spiegeln die Sicht der Drohne. Ein ausgewähltes Gerät kann dabei sogar die Steuerung der Kamera übernehmen. So werden Zuschauer zu Akteuren und das Fliegen macht noch mehr Spaß, da man sich als Pilot komplett auf den Copter konzentrieren kann.

Die Video- und Fotoaufnahmen mit der neuen Gopro Hero 5 Black haben erwartungsgemäß eine sehr hohe Qualität. Der integrierte digitale Bildstabilisator scheint die Ergebnisse des Gimbals noch zu verbessern. Letzterer lässt sich abnehmen und sorgt mit der beiliegenden Halterung auch am Boden für ruhige Kamerafahrten. Andere Hersteller verkaufen solche Systeme extra.

Eine Akkuladung reicht für rund 20 Minuten Flugzeit, der Akku lässt sich sehr leicht wechseln - es liegt kein Ersatzakku bei. Der Controller kann bei voller Displayhelligkeit bis zu zwei Stunden genutzt werden, er lässt sich auch mit den Akkus der Drohne aufladen.

 Gopro Karma im Hands on: Nicht smart, aber cleverVerfügbarkeit und Fazit 
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kvoram 11. Okt 2016

Wenn du in einer Diskussion keinen sinnvollen Beitrag mit tatsächlichen Argumenten...

kabauterman 10. Okt 2016

Genau, da gibts es einiges, aber genau das macht eine Actioncam doch aus, und bei Action...

unbuntu 08. Okt 2016

Zum Beispiel? Ich hab ne Actioncam von Sony, die oft als Gopro-Killer angepriesen wurde...

Cohiba 08. Okt 2016

Sichtlinie 1km in der Luft sollte kein wirkliches Problem sein, aber das ist nur rein...


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